Ich wurde am 15. Juli 1996 in Moers geboren und bin in Alpen aufgewachsen. Bis heute lebe ich hier – gemeinsam mit meiner Freundin im Ortsteil Veen. Meine Heimat am Niederrhein ist für mich der Ort, an dem Familie, Freunde, Ehrenamt und Politik zusammenkommen. Ich bin fest davon überzeugt: Man muss die Welt nicht auf den Kopf stellen – oft sind es die kleinen Dinge, mit denen wir sie Schritt für Schritt verbessern können. Genau deshalb engagiere ich mich vielfältig.
Nach meinem Realschulabschluss an der Walter-Bader-Realschule in Xanten und dem Abitur am Berufskolleg des Kreises Kleve in Geldern habe ich Politikwissenschaft an der Universität Duisburg-Essen studiert. Dort habe ich zunächst meinen Bachelorabschluss erworben und anschließend ein Masterstudium an der NRW School of Governance in den Bereichen Politikmanagement, Public Policy und öffentliche Verwaltung erfolgreich abgeschlossen.
Ich arbeite bei der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) im Bereich Strategie und Zukunft der Arbeit. Dort beschäftige ich mich insbesondere mit Fragen der Digitalisierung, des Arbeitsmarktes, des Strukturwandels und der Modernisierung unseres Staates.
Dabei habe ich einmal mehr gelernt, wie entscheidend eine starke Wirtschaft für unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt ist: Wachstum sichert Arbeitsplätze, schafft Perspektiven und ermöglicht staatliches Handeln. Ohne stabile Steuereinnahmen gibt es keine gute Bildung, keine innere Sicherheit und keinen funktionierenden Sozialstaat. Meine beruflichen Erfahrungen zeigen zudem, wie wichtig die Sozialpartnerschaft ist: Fortschritt gelingt nur gemeinsam – im Zusammenspiel von Gesellschaft, Arbeitnehmern, Arbeitgebern und Politik. Dafür setze ich mich ein – und dafür werde ich im Landtag kämpfen.
Egal ob als Schützenkönig, im Ferienlager oder in der Ukrainehilfe – das Ehrenamt ist für mich mehr als Engagement, es ist eine tragende Säule meines Lebens.
Ich als Kommunalpolitiker: Christdemokrat aus Überzeugung aber kein Parteisoldat
Ich frage mich oft: Was kann ich eigentlich zurückgeben? Für ein Leben in Frieden, Freiheit, Sicherheit und Stabilität. Denn ich weiß aus meiner eigenen Familiengeschichte, dass all das nicht selbstverständlich ist.
Die innerdeutsche Grenze trennte meine Familie über viele Jahre. Mein Opa floh aus Thüringen in den Westen. Auch die Erinnerung an die Verbrechen der nationalsozialistischen Herrschaft prägt mein politisches Denken bis heute. Für mich gilt klar: Jeder Extremismus ist falsch – egal ob von rechts, von links oder religiös motiviert. Die klare Abgrenzung gegenüber jeder Form von Extremismus ist für mich ein zentraler Wert und ein unverzichtbares Fundament unserer Demokratie.
Wer die Geschichte nicht kennt, kann die Zukunft nicht gestalten- davon bin ich überzeugt. Deshalb habe ich 2020 kandidiert und bin seitdem Mitglied des Rates der Gemeinde Alpen. Seit 2022 bin ich Vorsitzender der CDU-Fraktion in Alpen. Seit 2025 leite ich zudem den neu gegründeten Digitalausschuss der Gemeinde. Darüber hinaus bin ich seit 2022 Bezirksvorsitzender der Jungen Union Niederrhein – mit rund 3.500 Mitgliedern die größte politische Jugendorganisation am Niederrhein.
Ebenfalls bin ich seit 2024 Mitglied im Bundesfachausschuss „Neuer Generationenvertrag, Sozialstaat und Inklusion“ der CDU Deutschlands. Der Ausschuss arbeitet mit dem Ziel, einen starken und funktionierenden Sozialstaat sowie erfolgreiche Inklusion zu sichern. In diesem Gremium berate ich die Partei bei Reformvorhaben und prüfe diese insbesondere auf Generationengerechtigkeit.
Ich bin Christdemokrat durch und durch – aber kein Parteisoldat im klassischen Sinne. Für mich gehört es dazu, die eigene Meinung klar zu sagen, auch wenn es unbequem wird. Das habe ich immer getan und das werde ich auch weiterhin tun. Genau das erwarten die Menschen von Politikern – und es stärkt unsere Demokratie. Ich habe auch parteiintern Positionen vertreten, wenn es nötig war. Beliebigkeit gibt es in der Politik leider zu oft. Gleichzeitig gilt: Nur auf andere Parteien zu schießen, ist Gratismut und hilft niemandem weiter. Entscheidend ist, Verantwortung zu übernehmen und konstruktive Lösungen zu erarbeiten.
In meinem Ehrenamt spielt Nächstenliebe eine große Rolle. Für mich ist sie keine Worthülse, sondern ein konkreter Auftrag. Bereits zweimal habe ich an der Mission Siret der Johanniter teilgenommen – einer humanitären Hilfsmission an der rumänisch-ukrainischen Grenze. Ausgangspunkt ist die Grenzstadt Siret: Von dort aus bringen junge europäische Freiwillige täglich dringend benötigte Hilfsgüter wie Lebensmittel, Medikamente und Hygieneartikel direkt in die Ukraine und versorgen insbesondere Waisenhäuser, Krankenhäuser und Schutzräume – schnell, unbürokratisch und verlässlich.
Diese Erfahrungen haben mich tief geprägt und mir gezeigt, wie wichtig Zusammenhalt, Mitgefühl und konkrete Hilfe sind. Für Oktober 2026 ist mein nächster Einsatz geplant. Wenn ich nicht selbst vor Ort helfen kann, halte ich Vorträge, mache die Mission bekannt und sammle Spenden sowie Hilfsgüter – auch dann, wenn das mediale Schlaglicht nicht auf der Ukraine liegt. Denn ich habe das Schicksal der Menschen dort nicht vergessen.
Gemeinschaft ist für mich nicht nur ein Wort, sondern ein Auftrag, sie zu pflegen und zu erhalten. Seit einigen Jahren engagiere ich mich als Betreuer im Veener Ferienlager. In den Sommerferien fahren wir zwei Wochen lang mit Kindern und Jugendlichen weg und organisieren mit viel Herzblut ein abwechslungsreiches Programm. Unser Ziel ist klar: den Kindern unvergessliche Ferien zu ermöglichen – unabhängig davon, woher sie kommen und unter welchen Verhältnissen sie aufwachsen.
Gemeinsam mit einer Handvoll Freunden habe ich 2025 außerdem die Veener Skifreizeit ins Leben gerufen. Was zunächst als Idee begann, ist inzwischen zu einem tollen Gemeinschaftsprojekt geworden. Mit rund 50 jungen Menschen verbringen wir eine Woche im Schnee, erleben Gemeinschaft, Sport und viele schöne Momente. Besonders wichtig ist uns dabei, jungen Menschen Erlebnisse zu ermöglichen, die lange in Erinnerung bleiben.
Eine Sache, auf die ich wirklich stolz bin: Ich bin schützenfestverrückt und durfte 2023 als „König Freddy“ die St. Nikolaus Schützenbruderschaft Veen-Winnenthal 1581 e.V. repräsentieren – gemeinsam mit meiner Königin und Freundin Lea. Mein Thron bestand aus meinen Freunden vom KC Athletic Bierbaoch, meinem Kegelclub. Ich bin sehr dankbar, dass alle mitgezogen haben – das war für mich unvergesslich.
Ich liebe es, Tradition in Gemeinschaft zu bewahren und zu feiern. Darüber hinaus bin ich Mitglied in mehreren Schützenvereinen und Bruderschaften und habe mich lange Zeit bei der Schützenbruderschaft Veen als Fahnenschwenker im Vorstand engagiert.
2026 hat zum fünften Mal das Alpener Street Food Festival stattgefunden. Die Veranstaltung habe ich initiiert und gemeinsam mit Freunden aus der Jungen Union ins Leben gerufen. Seitdem findet sie jährlich statt und bringt mehrere Tausend Menschen aus der Region zusammen.
Parallel zum Frühlingsfest der Gemeinde Alpen feiern wir dort Kulinarik und das gute Leben – mit Live-Musik, guten Gesprächen und vielen netten Begegnungen. Gerade in Zeiten, in denen unsere Gesellschaft viele Krisen erlebt, ist das Balsam für den Zusammenhalt vor Ort.
Wir sind eine ehrenamtliche Initiative – Überschüsse spenden wir an heimische Vereine und Organisationen.
„Denn er ist mein Fels, meine Hilfe, mein Schutz, dass ich gewiss nicht wanken werde.“ (Psalm 62,7)
Mein Tauf- und Konfirmationsspruch begleitet mich bis heute. Der christliche Glaube und ein klarer Wertekompass prägen mein Leben und mein Handeln. Ich bin evangelisch und wurde 2011 konfirmiert. Gleichzeitig bin ich überzeugt: Die Ökumene ist eine große Stärke unserer Gesellschaft – unterschiedliche christliche Traditionen verbinden uns mehr, als sie uns trennen.
Die Sorgen der Menschen am Niederrhein kümmern mich. Viele fragen sich, ob ihr Arbeitsplatz sicher ist und ob ihre Kinder hier eine gute Zukunft haben. Sichere Arbeitsplätze schaffen Perspektiven – dafür brauchen wir eine starke, wachsende Wirtschaft. Aus meiner beruflichen Erfahrung in der freien Wirtschaft weiß ich, was jetzt zu tun ist.
Ich liebe den Niederrhein und die Menschen. Durch meine vielfältigen Ehrenämter und meine kommunalpolitische Arbeit bin ich hier verwurzelt – das ist der beste Realitätscheck für Politik. Der ländliche Raum braucht eine starke Stimme – für all jene, die nicht in Großstädten leben.
Ich stehe für ein starkes wirtschaftliches Profil, für soziales und ehrenamtliches Engagement und dafür, Dinge positiv in Bewegung zu bringen. Ich rede Klartext – auch bei Gegenwind. Ich kandidiere, weil ich Verantwortung übernehmen will: für sichere Arbeitsplätze, eine starke Wirtschaft, einen lebenswerten Niederrhein und vor allem für die Menschen, die hier leben.
Der Niederrhein ist Vereins-Land. Ob Schützenbruderschaften, Sportvereine, Karnevalsvereine, Musikvereine oder zahlreiche weitere ehrenamtliche Initiativen – sie alle prägen das gesellschaftliche Leben in unserer Heimat. Deshalb ist die Entscheidung des Landes Nordrhein-Westfalen, künftig die GEMA-Gebühren für viele ehrenamtlich organisierte Veranstaltungen zu übernehmen, kein Randthema, sondern eine echte Entlastung für das Ehrenamt.
Als die Junge Union Nordrhein-Westfalen im vergangenen Jahr über konkrete Maßnahmen zur Stärkung des Ehrenamtes diskutierte, setzte sich die Junge Union Niederrhein für einen klaren Vorschlag ein: Das Land Nordrhein-Westfalen sollte die GEMA-Gebühren für ehrenamtlich organisierte Vereinsveranstaltungen übernehmen. Der Antrag wurde auf dem JU-NRW-Tag 2025 beschlossen.
Nun wird genau dieser Ansatz umgesetzt. Das Land Nordrhein-Westfalen übernimmt künftig die GEMA-Gebühren für viele Veranstaltungen gemeinnütziger Vereine und Organisationen. CDU-Landtagskandidat Frederik Paul begrüßt die Entscheidung ausdrücklich.
„Für mich ist das ein schönes Beispiel dafür, wie politische Arbeit funktioniert. Die Idee entstand nicht in einem Ministerium, sondern aus der politischen Nachwuchsarbeit und aus Gesprächen mit Ehrenamtlichen vor Ort. Die Junge Union hat daraus einen Antrag gemacht, die Delegierten haben ihn beschlossen und nun wird die Entlastung durch die CDU-geführte Landesregierung Realität. Das zeigt, dass man auch als junger Mensch Politik mitgestalten kann.“
Als Bezirksvorsitzender der Jungen Union Niederrhein hatte Paul den Antrag gemeinsam mit seinem Verband auf den Weg gebracht. Die Junge Union Niederrhein ist mit rund 2.300 Mitgliedern die größte politische Jugendorganisation am Niederrhein und umfasst die Kreisverbände Kleve, Neuss, Viersen und Wesel sowie Krefeld und Mönchengladbach. Hintergrund des Antrags waren die Erfahrungen zahlreicher Vereine, die für Feste, Jubiläen oder kulturelle Veranstaltungen regelmäßig mit GEMA-Gebühren belastet werden.
„Unsere Vereine leisten einen unschätzbaren Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Sie organisieren Schützenfeste, Sommerfeste, Kulturveranstaltungen und viele weitere Angebote, die Menschen zusammenbringen. Wer das Ehrenamt stärken will, muss auch dort unterstützen, wo Kosten und Bürokratie die Arbeit erschweren.“
Künftig können tausende gemeinnützige Vereine in Nordrhein-Westfalen von der neuen Regelung profitieren. Das Land stellt hierfür bis Ende 2027 insgesamt drei Millionen Euro zur Verfügung.
Für Paul ist die Entscheidung zugleich ein Beleg dafür, dass die CDU Nordrhein-Westfalen die Anliegen des Ehrenamtes ernst nimmt:
„Politik muss den Menschen das Leben leichter machen, die Verantwortung übernehmen und sich für andere engagieren. Die Übernahme der GEMA-Gebühren ist kein riesiges Förderprogramm, aber eine konkrete und spürbare Entlastung für viele Vereine. Deshalb freue ich mich, dass dieser Vorschlag jetzt umgesetzt wird.“
Die neue Regelung tritt zum 1. Juli 2026 in Kraft und soll ehrenamtlich organisierte Veranstaltungen finanziell entlasten sowie die Vereinsarbeit in Nordrhein-Westfalen stärken.
Zum Antrag der Junge Union Niederrhein “Ehrenamt fördern – GEMA-Gebühren übernehmen”
Die geplante Novelle des Ordnungsbehördengesetzes Nordrhein-Westfalen ist ein wichtiger Schritt für mehr Verkehrssicherheit vor Ort. Künftig sollen auch kleinere Kommunen im Rahmen interkommunaler Zusammenarbeit eigene Geschwindigkeitskontrollen durchführen können. Davon könnten auch Alpen, Sonsbeck und Xanten profitieren.
Die CDU-Fraktionen in Alpen, Sonsbeck und Xanten begrüßen diese Initiative des Landes ausdrücklich. Wer die örtlichen Gefahrenstellen kennt, weiß: Mehr Möglichkeiten zur Verkehrsüberwachung bedeuten mehr Sicherheit für Kinder, Seniorinnen und Senioren sowie alle Verkehrsteilnehmer.
Gemeinsam setzen wir uns dafür ein, die neuen Möglichkeiten verantwortungsvoll zu nutzen und eine interkommunale Lösung für mehr Verkehrssicherheit am Niederrhein zu prüfen. Ein besonderer Dank gilt der Landesregierung, die mit der Gesetzesänderung den Kommunen mehr Handlungsspielraum gibt und die kommunale Selbstverwaltung stärkt.
Mehr dazu berichtet die RP Online: CDU fordert Tempokontrollen in Xanten, Alpen und Sonsbeck
Das Oberverwaltungsgericht Münster hat den Regionalplan Ruhr für unwirksam erklärt. Der Kreis Wesel und sechs betroffene Kommunen hatten dagegen geklagt und eine deutliche Reduzierung der Ausweisung von Kiesabbauflächen gefordert. Auch ich habe mich in meiner Heimatkommune Alpen, die ebenfalls geklagt hat, stets gegen den weiteren Kiesabbau eingesetzt.
Wir sind dankbar, dass das Gericht unserer Einschätzung gefolgt ist und im Sinne unserer Heimat entschieden hat. Jetzt haben wir eine neue Situation, mit der wir alle verantwortungsvoll umgehen müssen. Im Sinne unserer Heimat, die wir schützen und bewahren wollen, verbietet sich eine parteipolitische Instrumentalisierung des Themas Kies.
Das Thema ist emotional genug. Deshalb ist mein Ansatz klar: versöhnen, Menschen zusammenführen und nicht weiter spalten. Mein Dank gilt allen Bürgerinitiativen, Kommunen, ehrenamtlich Engagierten sowie allen Bürgerinnen und Bürgern, die Seite an Seite gegen den Kiesabbau am Niederrhein gekämpft haben. Dieser Erfolg ist auch ihr Verdienst.
Zur Presseerklärung des OVG NRW: Hier klicken
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