Paul fordert bessere Rahmenbedingungen für die Logistik: „Ohne funktionierende Infrastruktur gerät unsere Wirtschaft ins Stocken“

Voerde. Mit einem Besuch bei der Spedition Schneider in Voerde-Friedrichsfeld hat der CDU-Landtagskandidat für den Wahlkreis Wesel II, Frederik Paul, seine Sommertour „Wirtschaft. Arbeit. Zukunft.“ gestartet. Begleitet wurde er dabei auch von Vertreterinnen und Vertretern der CDU Voerde. Im August und September besucht Paul Unternehmen in allen sechs Kommunen des Wahlkreises und führt zudem Gespräche mit Beschäftigten und Sozialpartnern, darunter dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB).

Die Spedition Schneider ist ein traditionsreiches Familienunternehmen, dessen Geschichte bis ins Jahr 1910 zurückreicht. Heute transportiert das Unternehmen Teil- und Komplettladungen innerhalb Deutschlands und in angrenzende EU-Staaten.

Geschäftsführer Georg Schneider jun. begrüßte den Austausch mit Paul: „Gerade in der Logistik merken wir jeden Tag, wo die Probleme liegen. Überall wird gebaut, es gibt viele Staus und Einschränkungen im täglichen Ablauf. Wir hoffen, dass wir bei diesen Themen vorankommen und unser Land wieder ein Stück nach vorne bringen. Denn ohne Logistik läuft nichts.“

Paul unterstrich die zentrale Bedeutung der Branche: „Die Logistik ist das Rückgrat unserer Wirtschaft. Wenn Rohstoffe, Bauteile und fertige Produkte nicht zuverlässig transportiert werden können, geraten Produktion und Handel ins Stocken. Wer unseren Wirtschaftsstandort stärken will, muss deshalb auch die Bedingungen für die Logistik verbessern.“

Gerade Nordrhein-Westfalen sei als Industrie- und Logistikland auf eine leistungsfähige Infrastruktur angewiesen. „Straßen, Brücken, Schienenwege und Wasserstraßen müssen saniert, modernisiert und dort ausgebaut werden, wo Kapazitäten fehlen. Unternehmen brauchen Verlässlichkeit und planbare Transportwege“, so Paul.

Gleichzeitig stehe die Branche unter erheblichem Kostendruck. Insbesondere gestiegene Mautkosten und hohe Dieselpreise belasteten die Unternehmen. „Wenn die Kosten für jeden gefahrenen Kilometer steigen, trifft das nicht nur die Speditionen. Am Ende verteuert es den Transport von Waren und damit unsere gesamte Wirtschaft. Wir müssen deshalb aufpassen, dass wir die Wettbewerbsfähigkeit unserer Logistikunternehmen nicht durch immer höhere Belastungen gefährden“, betont Paul.

Mit dem „Nordrhein-Westfalen-Plan für gute Infrastruktur“ habe das Land dafür einen wichtigen Schwerpunkt gesetzt. In den kommenden zwölf Jahren sind Investitionen von 31,2 Milliarden Euro vorgesehen, davon 21,3 Milliarden Euro für die Kommunen. „Das ist ein starkes Signal. Entscheidend ist jetzt, dass die Mittel schnell in konkrete Projekte fließen und der Investitionsstau spürbar abgebaut wird“, erklärt Paul.

Neben der Infrastruktur und den hohen Kosten seien auch schnellere Genehmigungen, weniger Bürokratie und ausreichend Fachkräfte entscheidend. „Wirtschaftspolitik beginnt für mich nicht am Schreibtisch, sondern vor Ort. Ich will wissen, wo der Schuh drückt und was Politik verändern muss, damit Unternehmen investieren, Arbeitsplätze sichern und gute Löhne zahlen können. Genau darum geht es bei meiner Sommertour“, so Paul abschließend.

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