Mit einer Spende von 500 Euro an die KALISTO-Kinderstiftung unterstützt die CDU Kamp-Lintfort die weitere Entwicklung des KALISTO. Gemeinsam mit dem CDU-Landtagskandidaten Frederik Paul besuchten Vertreter der CDU den Tierpark im Zechenpark. Bei der Übergabe an Stephanie und Reiner Winkendick ging es um das, was die Betreiber mit ihrem Team bereits geschaffen haben – und um die nächsten Ideen.„Das KALISTO ist für viele Familien ein beliebtes Ausflugsziel geworden. Dahinter stehen Menschen, die mit viel persönlichem Einsatz immer wieder Neues auf die Beine stellen“, erklärte Simon Lisken, Partei- und Fraktionsvorsitzender der CDU Kamp-Lintfort.„Mit unseren 500 Euro möchten wir dafür Danke sagen und einen Beitrag zur weiteren Entwicklung leisten.“
Was den Tierpark ausmacht, konnten die Besucher beim Rundgang selbst erleben: Alpakas, Erdmännchen und andere Tiere lassen sich aus nächster Nähe beobachten, dazu kommen zahlreiche Möglichkeiten zum Spielen und Entdecken.Auch Frederik Paul ging auf Tuchfühlung mit den tierischen Bewohnern. „Hier können Kinder neugierig sein, Fragen stellen und Tiere unmittelbar kennenlernen. Gleichzeitig bringt das KALISTO Generationen zusammen. Das ist ein tolles Angebot für Kamp-Lintfort und die gesamte Region“, so Frederik Paul.
Wie sich der Tierpark weiterentwickelt, zeigt die kürzlich eröffnete Wasserwelt 2.0. Die Teichlandschaft mit Koi-Karpfen, Stegen und Pavillons ergänzen das bisherige Angebot und schaffen neue Möglichkeiten, Tiere und Natur zu erleben. Der nächste größere Schritt ist bereits geplant: Mit „KALIGO“ soll 2027 eine Adventuregolfanlage mit zwölf Bahnen im benachbarten Forschergarten entstehen. Dieser wird dafür naturnah weiterentwickelt. Offene Gartenflächen, Lerninseln und Erlebnisbereiche sollen zum Entdecken einladen. Freizeitspaß, Naturerlebnis und Umweltbildung sollen so miteinander verbunden werden.
Reiner Winkendick bedankte sich für die Spende, die für die weitere Entwicklung gut gebraucht werde. „Wir haben tatsächlich noch viel vor“, betonte er. Zudem freue er sich, dass das Angebot so gut angenommen werde und die Arbeit vor Ort viel Anerkennung erfahre.
Mit ihrem Besuch verbinden die CDU Kamp-Lintfort und Frederik Paul auch eine Einladung: „Einfach mal vorbeischauen, Zeit mitbringen und selbst entdecken, was hier entstanden ist“, empfehlen Lisken und Paul. „Wer das KALISTO besucht, kann einen schönen Tag verbringen und unterstützt zugleich die Arbeit vor Ort.“
Xanten, 23. Oktober 2026. Die Auswirkungen der Krankenhausreformen auf die medizinische Versorgung und die wirtschaftliche Situation der Krankenhäuser standen im Mittelpunkt eines Austauschs zwischen dem CDU-Bundestagsabgeordneten Sascha van Beek, dem CDU-Landtagskandidaten Frederik Paul und dem Geschäftsführer des Sankt Josef-Hospitals Xanten, Marco Plum. Neben der Krankenhausplanung in Nordrhein-Westfalen ging es insbesondere um die Folgen des Beitragssatzstabilisierungsgesetzes sowie die Zukunft der nächtlichen Notarztversorgung in Xanten und Rheinberg.
NRW-Krankenhausplanung: Xanten geht gestärkt aus der Reform her-vor
Die mit der NRW-Krankenhausreform verbundene stärkere Spezialisierung und Konzentration medizinischer Leistungen wurde grundsätzlich positiv bewertet. Das Sankt Josef-Hospital konnte sämtliche relevanten Leistungsgruppen behalten. Mit der Zuweisung der spezialisierten Revisionsendoprothetik für Knie- und Hüftgelenke und dem kontinuierlichen Leistungsausbau hat es sich zum größten Endoprothetikstandort am unteren Niederrhein entwickelt. Geschäftsführer Marco Plum verwies allerdings auf einen grundsätzlichen Widerspruch: Während das Land langfristige Versorgungsaufträge erteile, verändere der Bund gleichzeitig die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Krankenhäuser.
Beitragssatzstabilisierungsgesetz verschärft den wirtschaftlichen Druck
Im Mittelpunkt der Diskussion stand das Beitragssatzstabilisierungsgesetz. Die Begrenzung steigender Krankenkassenbeiträge sei angesichts der Belastungen für Arbeitnehmer und Arbeitgeber nachvollziehbar. Allerdings könnten die Begrenzung der Vergütungsanstiege und die künftige Deckelung des Pflegebudgets die bereits angespannte wirtschaftliche Situation vieler Krankenhäuser weiter verschärfen. Befürchtet wurde eine schleichende, wirtschaftlich erzwungene Strukturbereinigung, ohne dass die medizinischen Versorgungsstrukturen entsprechend angepasst würden. Für Sascha van Beek, Mitglied im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages, steht die Stabilisierung der GKV-Finanzen in engem Zusammenhang mit notwendigen strukturellen Veränderungen. „Wir müssen die Ausgabenentwicklung der gesetzlichen Krankenversicherung wieder in den Griff bekommen. Dauerhaft steigende Beiträge sind weder für die Beschäftigten noch für die Arbeitgeber tragbar. Dafür brauchen wir nicht nur kurzfristige Einsparungen, sondern auch strukturelle Veränderungen. Entscheidend ist, dass wir die praktischen Auswirkungen unserer Entscheidungen kennen und bei der weiteren Ausgestaltung berücksichtigen.“ Zugleich verwies er darauf, dass im Zuge der parlamentarischen Beratungen noch einmal erhebliche Nachbesserungen zugunsten der Krankenhäuser erreicht worden seien. Insgesamt sollen den Kliniken zusätzlich 550 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden.
Auch Frederik Paul, der beruflich bei der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände tätig ist, betonte die Bedeutung stabiler Sozialversicherungsbeiträge für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Steigende Lohnnebenkosten belasteten Unternehmen und Beschäftigte und beeinträchtigten Investitionen und Wettbewerbsfähigkeit. „Eine leistungsfähige Gesundheitsversorgung und ein starker Wirtschaftsstandort gehören zusammen. Wir müssen die Sozialabgaben begrenzen, gleichzeitig aber darauf achten, dass notwendige Versorgungsstrukturen erhalten bleiben. Dafür ist der direkte Austausch mit den Verantwortlichen vor Ort besonders wichtig.“
Unterschiedliche Rahmenbedingungen gefährden die Trägervielfalt
Auch die wirtschaftlichen Unterschiede zwischen kommunalen und freigemeinnützigen Krankenhausträgern wurden diskutiert. Während kommunale Krankenhäuser bei anhaltenden Defiziten vielfach durch öffentliche Mittel unterstützt werden, müssen freigemeinnützige Einrichtungen wie das Sankt Josef-Hospital ihre wirtschaftlichen Risiken grundsätzlich selbst tragen. Bundesweit fließen nach Schätzungen jährlich fünf Milliarden Euro aus kommunalen Haushalten in den Defizitausgleich kommunaler Krankenhäuser. Dies wirft Fragen nach fairen Wettbewerbsbedingungen auf – sowohl bei der Finanzierung medizinischer Leistungen als auch beim Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeitende. „Ich habe großes Verständnis dafür, dass Kommunen ihre Krankenhäuser und damit die medizinische Versorgung ihrer Bevölkerung erhalten möchten“, betont Plum.„Problematisch wird es allerdings, wenn dauerhaft defizitäre Einrichtungen durch öffentliche Mittel gestützt werden, während freigemeinnützige Krankenhäuser mit demselben Versorgungsauftrag ihre wirtschaftlichen Risiken allein tragen müssen. Wenn wir die politisch gewollte Trägervielfalt erhalten wollen, brauchen wir vergleichbare Wettbewerbsbedingungen.“ Zugleich wurde auf die zunehmend angespannte Finanzlage vieler Kommunen verwiesen. Steigende Ausgaben, zusätzliche Aufgaben und strukturelle Finanzierungsprobleme begrenzten deren Handlungsmöglichkeiten.
Pflegefinanzierung: Mehr Personal allein löst die Probleme nicht
Ein weiterer Schwerpunkt war die Pflegepersonalfinanzierung. Das Pflegebudget habe erhebliche Anreize zum Personalaufbau geschaffen, gleichzeitig aber die Entwicklung alternativer Personalkonzepte erschwert. Diskutiert wurden eine intelligentere Aufgabenverteilung, der Einsatz von Pflegeassistenzen und Medizinischen Fachangestellten sowie organisatorische und digitale Innovationen zur Entlastung der Pflegefachkräfte. Starre Personaluntergrenzen könnten dazu führen, dass Personal nicht immer dort eingesetzt werde, wo der tatsächliche Bedarf am größten sei. Für Plum verdeutlichen diese Entwicklungen ein grundsätzliches Problem: „Wir haben über Jahre hinweg politische Anreize zum Personalaufbau erhalten, an denen wir unsere Strukturen ausgerichtet haben. Jetzt werden die Finanzierungsmöglichkeiten schlagartig begrenzt. Gleichzeitig schränken detaillierte Vorgaben unsere Möglichkeiten ein, Personal bedarfsgerecht und effizient einzusetzen. Reformen sind ohne Zweifel notwendig. Sie müssen aber aufeinander abgestimmt sein und dürfen sich nicht gegenseitig widersprechen. Was uns zunehmend verloren geht, ist die unternehmerische Freiheit, die wir brauchen, um Verantwortung für unser Krankenhaus zu übernehmen.“
Nächtliche Notarztversorgung: Diskussion kommt früher als erwartet
Von besonderer regionaler Bedeutung war die Zukunft der nächtlichen Notarztversorgung in Xanten und Rheinberg. Durch die Berichterstattung über das Haushaltssicherungskonzept der Stadt Xanten war das Thema unerwartet früh in die öffentliche Diskussion geraten und hatte im Sankt Josef-Hospital bereits zahlreiche besorgte Nachfragen ausgelöst. Der Rettungsdienstbedarfsplan des Kreises Wesel sieht grundsätzlich vor, die beiden nächtlichen Notarztsysteme Xanten und Rheinberg an einem zentralen Standort in Alpen zusammenzuführen. Um beide Standorte dennoch zu erhalten, wurde seinerzeit eine gemeinsame Finanzierung vereinbart, an der sich die Städte Xanten und Rheinberg sowie das Sankt Josef-Hospital beteiligen. Die Vereinbarung ist zunächst bis 2029 angelegt. Spätestens 2027 soll eine erneute Evaluation der Einsatzzahlen erfolgen. Auf dieser Grundlage wird über die weitere Organisation und Finanzierung der nächtlichen Notarztversorgung nach 2029 zu entscheiden sein.
„Die Entscheidung über die künftige Notarztversorgung darf nicht allein von der finanziellen Situation einzelner Kommunen abhängen“, macht Plum deutlich. „Wir sprechen über ein großes Versorgungsgebiet mit erheblichen Entfernungen. Wenn nachts nur noch ein Notarzt zur Verfügung steht, müssen wir sehr genau wissen, was das für die Menschen in den Randbereichen bedeutet und wie bei parallelen Einsätzen eine zeitgerechte Versorgung sichergestellt werden kann.“
Beide Politiker äußerten Verständnis für das Anliegen, die beiden nächtlichen Notarztstandorte möglichst zu erhalten und begrüßten dies grundsätzlich. Zugleich verwiesen sie auf die notwendige Finanzierung und die Verantwortung der beteiligten Kommunen. Sascha van Beek unterstrich das bisherige gemeinsame Engagement: „Dass sich die Kommunen und das Krankenhaus für den Erhalt der nächtlichen Notarztversorgung einsetzen, ist ausdrücklich zu begrüßen. Eine möglichst wohnortnahe Notfallversorgung ist gerade in ländlichen Regionen von großer Bedeutung. Gleichzeitig muss eine solche Lösung dauerhaft finanzierbar sein. Hier sind insbesondere der Kreis und die beteiligten Kommunen gefordert, auf Grundlage der vorgesehenen Evaluation eine tragfähige Perspektive zu entwickeln.“
Auch Frederik Paul betonte die Bedeutung der bestehenden Versorgungsstrukturen, verwies aber auf die finanziellen Herausforderungen: „Ich kann den Wunsch, beide Notarztstandorte auch nachts vorzuhalten, gut nachvollziehen. Gleichzeitig wissen wir, wie angespannt die Haushaltslage vieler Kommunen ist. Deshalb ist es wichtig, dass die beteiligten Städte ihre Verantwortung gemeinsam wahrnehmen und mit dem Kreis Wesel eine Lösung finden, die medizinisch sinnvoll und wirtschaftlich dauerhaft tragfähig ist.“
Angesprochen wurden zudem die Notfallreform des Bundes und die geplante Einführung eines Telenotarztsystems im Kreis Wesel. Neue technische Möglichkeiten könnten die künftige Organisation der Notfallversorgung verändern.
Reformen brauchen Verlässlichkeit
Zum Abschluss bestand Einigkeit über die Bedeutung des direkten Austauschs zwischen Politik und medizinischer Praxis. Die gesundheitspolitischen Herausforderungen erforderten strukturelle Veränderungen und einen verantwortungsvollen Umgang mit den verfügbaren Mitteln. Die Beteiligten wollen den Austausch fortsetzen. Auch die Zukunft der nächtlichen Notarztversorgung wird Thema weiterer Gespräche bleiben.
Alpen · Von der Vier-Tage-Woche über Künstliche Intelligenz und Drohneneinsatz bis zu gemeinsamen Betriebsferien – Unternehmen aus Alpen tauschten sich bei einem neuen Format von MIT und Frauen-Union über Erfahrungen mit neuen Arbeitsmodellen aus.
Mehr als 30 Gäste sind der Einladung der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) und der Frauen-Union Alpen gefolgt, um bei der Veranstaltung unter dem Titel „Arbeit neu organisiert – Unternehmen berichten aus der Praxis“ miteinander ins Gespräch zu kommen. Diskutiert wurde über die Vier-Tage-Woche, Künstliche Intelligenz, Drohnen und neue Modelle der Arbeitsorganisation. Beide Verbände hatten erstmals eine Veranstaltung dieser Art gemeinsam konzipiert und umgesetzt. Sie ziehen ein positives Fazit und wollen nach eigenen Angaben den Dialog fortsetzen.
Unternehmer, Betriebsvertreter und interessierte Gäste – darunter auch Bürgermeister Ludger Staymann – haben den Veranstaltern zufolge die Gelegenheit genutzt, um Erfahrungen auszutauschen und neue Ansätze kennenzulernen. „Die Zukunft der Arbeit ist keine abstrakte Frage, die nur in politischen Debatten oder auf Kongressen diskutiert wird. Sie findet längst ganz konkret in den Betrieben vor Ort statt“, sind die Gastgeber überzeugt.
Im Mittelpunkt des Abends standen drei Unternehmen, die jeweils einen eigenen Weg ausprobiert haben, Arbeit neu zu organisieren. Verena Bongen-Schroller und Stephan Kölbl von Elektro Schmitz berichteten über die Einführung der Vier-Tage-Woche in ihrem Handwerksbetrieb. Arno Ingenlath, technischer Leiter der GeSa mbH, gab Einblicke in den Einsatz von Drohnen, KI und Kamerarobotern. Sabrina Kämmerling, Inhaberin der Hairlounge, schilderte ihre Erfahrungen mit der Einführung von gemeinsamen Betriebsferien.
„Unsere Unternehmen verdienen Wertschätzung für das, was sie jeden Tag leisten. Gleichzeitig können wir viel voneinander lernen, wenn Erfahrungen offen geteilt werden“, sagte Mirco Zick, Vorsitzender der MIT Alpen. Bei dem Abend gehe es nicht darum, fertige Lösungen zu präsentieren, erklärte er. „Vielmehr sollen die Referierenden erzählen, was sie konkret verändert haben, wie sie vorgegangen sind, was funktioniert hat, wo Schwierigkeiten lagen und welche Erkenntnisse sie daraus gewonnen haben.“
Der Beitrag von Arno Ingenlath habe beispielsweise gezeigt, „wie aus Ausprobieren und Weiterentwickeln konkrete Lösungen entstehen können“, resümierten MIT und Frauen-Union. „Anschaulich demonstrierte er, wie Drohnen bei großräumigen Schadensereignissen Aufnahmen für eine umfassende Beurteilung liefern und künftig auch KI bei der automatisierten Schadensanalyse unterstützen könnte.“ Die gemeinsam mit der Hochschule Rhein-Waal vorangetriebene Entwicklung sei noch nicht abgeschlossen.
Für Aufmerksamkeit habe auch der Bericht von Sabrina Kämmerling über die gemeinsamen Betriebsferien gesorgt. Wie sie berichtete, könnten während der Betriebsferien alle Beschäftigten gleichzeitig abschalten, ohne dass jemand im Urlaub einspringen oder wegen betrieblicher Ereignisse aus der Erholung zurückgerufen werden müsste. Gleichzeitig entstünden im laufenden Betrieb entspanntere Arbeitsphasen, „weil keine Urlaubsvertretungen organisiert werden müssen und das gesamte Team zur Verfügung steht“, sagte sie.
Moderiert wurde der Abend von Frederik Paul, CDU-Landtagskandidat und Referent in der Abteilung Strategie und Zukunft der Arbeit der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände. Er zog als Fazit: „Transformation der Arbeitswelt findet nicht nur in theoretischen Debatten statt, sondern dort, wo Unternehmen selbst neue Dinge ausprobieren.“
Kamp-Lintfort. Im Rahmen seiner Sommertour „Wirtschaft. Arbeit. Zukunft.“ hat der CDU-Landtagskandidat für den Wahlkreis Wesel II, Frederik Paul, die JUWEL Betonbauteile GmbH in Kamp-Lintfort besucht. Anlass war das 30-jährige Bestehen des Unternehmens. Nach der Teilnahme am Betriebsfest nutzte Paul die Gelegenheit zu einer Führung durch die Produktion und zum Austausch mit Geschäftsführer Manfred Kruse und den Beschäftigten.
JUWEL produziert seit 1996 Fertiggaragen in Kamp-Lintfort. Das Unternehmen bietet unterschiedliche Lösungen von Einzel- und Doppelgaragen bis hin zu Reihen- und Spezialgaragen an.
„30 Jahre Unternehmensgeschichte sind ein Grund zum Feiern. Dahinter stehen unternehmerischer Mut, gute Arbeit und vor allem Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die jeden Tag ihren Beitrag zum Erfolg leisten. Solche mittelständischen Unternehmen sind es, die Arbeitsplätze und Wertschöpfung bei uns am Niederrhein sichern“, betont Paul.
Bei der anschließenden Betriebsführung gab Geschäftsführer Manfred Kruse dem Landtagskandidaten Einblicke in die Fertigung der Garagen aus Stahlbeton sowie in die verschiedenen Arbeitsschritte am Standort. Im Mittelpunkt des Austauschs standen zudem die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für mittelständische Unternehmen und die Herausforderungen, vor denen viele Betriebe derzeit stehen.
Kruse betonte dabei die Bedeutung verlässlicher Rahmenbedingungen für den Mittelstand: „Als mittelständisches Unternehmen brauchen wir Planungssicherheit und Rahmenbedingungen, die es uns ermöglichen, uns auf unser Kerngeschäft zu konzentrieren. Entscheidend für unseren Erfolg sind dabei vor allem unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mit ihrer Erfahrung und ihrem Einsatz seit vielen Jahren zum Unternehmenserfolg beitragen.“
Paul macht deutlich: „Unsere Unternehmen brauchen wieder mehr Freiräume für ihre eigentliche Arbeit. Weniger Bürokratie, schnellere Verfahren, eine moderne und digitale Verwaltung sowie wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen sind entscheidend, damit Mittelständler investieren, wachsen und Arbeitsplätze sichern können. Politik muss Unternehmertum ermöglichen und darf es nicht durch immer neue Vorgaben ausbremsen.“
Der Besuch bei JUWEL ist Teil von Pauls Sommertour „Wirtschaft. Arbeit. Zukunft.“. Dabei besucht er Unternehmen und Betriebe in den sechs Kommunen seines Landtagswahlkreises – Alpen, Kamp-Lintfort, Rheinberg, Sonsbeck, Voerde und Xanten – und sucht zugleich den Austausch mit Beschäftigten und Sozialpartnern.
„Ich möchte nicht nur über Wirtschaft sprechen, sondern vor Ort zuhören und sehen, wo ganz konkret der Schuh drückt. Gerade der Mittelstand zeigt, wie viel wirtschaftliche Stärke, Know-how und Unternehmergeist in unserer Region stecken. Herzlichen Glückwunsch an Manfred Kruse, das gesamte JUWEL-Team und alle Beschäftigten zum 30-jährigen Bestehen und vielen Dank für die offenen Einblicke in den Betrieb“, so Paul abschließend.

Sonsbeck/Wesel.
Im regelmäßigen Austausch mit den heimischen Unternehmen zu bleiben, ihre aktuellen Herausforderungen kennenzulernen und zu erfahren, wo Politik unterstützen kann – das ist der CDU-Fraktion im Sonsbecker Gemeinderat ein wichtiges Anliegen. Daher besucht die Fraktion mindestens einmal jährlich ein Unternehmen aus der Gemeinde.
In diesem Jahr führte der Unternehmensbesuch gemeinsam mit Frederik Paul, CDU-Landtagskandidat für den Wahlkreis Wesel II, zur KSR-Gruppe. Für Paul war der Besuch zugleich die fünfte Station seiner Sommertour durch den Wahlkreis, bei der er mit Unternehmen, Vereinen, Institutionen und den Menschen vor Ort ins Gespräch kommen möchte. Zehn Ratsmitglieder und sachkundige Bürgerinnen und Bürger der CDU-Fraktion nahmen an dem Besuch teil. Am Standort der GS Recycling im Rhein-Lippe-Hafen in Wesel wurden sie von Guido Schmidt und Bernd Dorlöchter empfangen.
Zum Auftakt erhielten die Teilnehmer im Geschäftsgebäude einen Einblick in die Geschichte des Sonsbecker Familienunternehmens sowie in dessen heutige Tätigkeitsfelder. Die Wurzeln der KSR-Gruppe reichen bis ins Jahr 1965 zurück. Was als Altöl-Abholdienst begann, hat sich über die Jahrzehnte zu einem spezialisierten Unternehmen für Recycling, Entsorgung und Wiederaufbereitung entwickelt.
Dabei steht der Gedanke der Kreislaufwirtschaft im Mittelpunkt: Abfälle und Reststoffe sollen möglichst nicht nur entsorgt, sondern aufbereitet und wieder in den Wertstoffkreislauf zurückgeführt werden. Unter anderem werden Altöle sowie Kühl- und Bremsflüssigkeiten aufbereitet. Hinzu kommen Leistungen in den Bereichen Sonderabfallentsorgung, Logistik, Tankreinigung und Laboranalytik. Aus verschiedenen Stoffströmen entstehen so erneut verwertbare und marktfähige Produkte.
Von der Anlieferung bis zur Wiederverwertung
Anschaulich erläuterten Schmidt und Dorlöchter den Gästen die verschiedenen Schritte: von der Anlieferung des Altöls über die Beprobung und Untersuchung im Labor bis hin zur weiteren Aufbereitung und Wiederverwertung. Dabei wurde deutlich, welcher technische Aufwand und welches Fachwissen erforderlich sind, um aus vermeintlichen Abfallstoffen erneut nutzbare Rohstoffe und Produkte zu gewinnen.
„Das Motto ‚Aus Alt mach Neu‘ beschreibt sehr treffend, was hier tagtäglich geleistet wird. Es ist beeindruckend zu sehen, wie aus Stoffen, die zunächst als Abfall wahrgenommen werden, durch moderne Verfahren wieder wertvolle Produkte entstehen“, zeigte sich die CDU-Fraktion nach der Vorstellung beeindruckt.
Nach dem fachlichen Austausch im Verwaltungsgebäude ging es für die Gruppe auf das weitläufige Werksgelände im Rhein-Lippe-Hafen. Dort konnte zunächst die bereits bestehende biologische Abwasserbehandlung besichtigt werden. Anschließend richtete sich der Blick auf die nächsten Entwicklungsschritte der KSR-Gruppe – und damit auf eines der derzeit größten Zukunftsprojekte des Unternehmens.
Großprojekt direkt am Rhein
Direkt am Hafen entsteht ein Schiffsreinigungs- und Entgasungsterminal für Binnenschiffe. Damit erschließt die Unternehmensgruppe ein weiteres Geschäftsfeld und überträgt gleichzeitig ihren bisherigen Ansatz der Kreislaufwirtschaft auf die Binnenschifffahrt.
Schiffe sollen dort künftig umweltgerecht entgast und gereinigt werden können. Die dabei anfallenden Stoffströme sollen anschließend soweit wie möglich aufbereitet und wieder einer Verwertung zugeführt werden. Damit soll eine Alternative zur Abgabe entsprechender Gase an die Umwelt geschaffen und zugleich eine zentrale Anlaufstelle für die Binnenschifffahrt entstehen.
Während des Rundgangs waren die Bauarbeiten bereits deutlich sichtbar. Kräne und Baumaschinen prägten das Gelände in Richtung Hafen.
„Wir arbeiten seit mehr als 15 Jahren auf diese nächsten Schritte am Standort Wesel hin. Umso mehr freuen wir uns, dass die Umsetzung jetzt sichtbar vorangeht und wir jeden Tag sehen können, dass die Kräne dort stehen und Arbeiten voranschreiten“, erläuterten Guido Schmidt und Bernd Dorlöchter den Besuchern.
Die Planungen für das Projekt reichen bereits viele Jahre zurück. Mit dem ersten Rammschlag im Oktober 2025 begann schließlich die konkrete Bauphase des neuen Terminals.
Für die Besucher wurde beim Rundgang deutlich, welche Dimensionen das Vorhaben hat. Neben dem Umweltgedanken spielen dabei auch die weitere Entwicklung des Unternehmens, neue Arbeitsplätze und zusätzliche wirtschaftliche Impulse für die Region eine wichtige Rolle.
„Auf dieses Unternehmen können wir stolz sein“
CDU-Fraktionsvorsitzender Markus Krebber zeigte sich insbesondere von der Ausdauer bei der Umsetzung von Projektabschnitten, als auch dem langfristigen unternehmerischen Denken der KSR-Gruppe beeindruckt:
„Auf ein solches Unternehmen bei uns in Sonsbeck können wir nur stolz sein. Die KSR-Gruppe zeigt, wie unternehmerischer Erfolg, Innovation und Kreislaufwirtschaft miteinander verbunden werden können. Besonders beeindruckend ist, dass hier nicht nur über die nächsten Monate gesprochen wird, sondern Projekte über viele Jahre konsequent verfolgt und schließlich umgesetzt werden.“
Auch der Charakter als Familienunternehmen sei während des Besuchs deutlich spürbar gewesen. „Es ist schön zu sehen, dass auch die nächste Generation bereits in den Startlöchern steht und die Unternehmensphilosophie fortführen möchte. Gleichzeitig beweist die Geschäftsführung Weitblick, indem Verantwortung künftig auf mehrere Schultern verteilt werden soll“, so Krebber.
Für die CDU-Fraktion und Frederik Paul bestätigte der Besuch zugleich, wie wichtig der regelmäßige direkte Austausch zwischen örtlicher Wirtschaft und Politik ist. Herausforderungen, Investitionsentscheidungen und langfristige Projekte ließen sich am besten verstehen, wenn man sie unmittelbar vor Ort kennenlerne.
Nach dem Rundgang stand für die Teilnehmer deshalb fest: Der Besuch am Rhein-Lippe-Hafen dürfte nicht der letzte Austausch mit der KSR-Gruppe gewesen sein.
Zum RP-Artikel: CDU Sonsbeck besucht Großprojekt in Wesel – Sichtbare Fortschritte am KSR-Schiffsterminal

Im Rahmen meiner Sommertour habe ich die Firma Polymer Synthese in Orsoy besucht. Hier geht es zur Berichterstattung: Hier klicken
Im Rahmen meiner Sommertour habe ich die Holz-Kreativ-Werkstatt in Xanten besucht. Hier geht es zur Berichterstattung: Hier klicken
Voerde. Mit einem Besuch bei der Spedition Schneider in Voerde-Friedrichsfeld hat der CDU-Landtagskandidat für den Wahlkreis Wesel II, Frederik Paul, seine Sommertour „Wirtschaft. Arbeit. Zukunft.“ gestartet. Begleitet wurde er dabei auch von Vertreterinnen und Vertretern der CDU Voerde. Im August und September besucht Paul Unternehmen in allen sechs Kommunen des Wahlkreises und führt zudem Gespräche mit Beschäftigten und Sozialpartnern, darunter dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB).
Die Spedition Schneider ist ein traditionsreiches Familienunternehmen, dessen Geschichte bis ins Jahr 1910 zurückreicht. Heute transportiert das Unternehmen Teil- und Komplettladungen innerhalb Deutschlands und in angrenzende EU-Staaten.
Geschäftsführer Georg Schneider jun. begrüßte den Austausch mit Paul: „Gerade in der Logistik merken wir jeden Tag, wo die Probleme liegen. Überall wird gebaut, es gibt viele Staus und Einschränkungen im täglichen Ablauf. Wir hoffen, dass wir bei diesen Themen vorankommen und unser Land wieder ein Stück nach vorne bringen. Denn ohne Logistik läuft nichts.“
Paul unterstrich die zentrale Bedeutung der Branche: „Die Logistik ist das Rückgrat unserer Wirtschaft. Wenn Rohstoffe, Bauteile und fertige Produkte nicht zuverlässig transportiert werden können, geraten Produktion und Handel ins Stocken. Wer unseren Wirtschaftsstandort stärken will, muss deshalb auch die Bedingungen für die Logistik verbessern.“
Gerade Nordrhein-Westfalen sei als Industrie- und Logistikland auf eine leistungsfähige Infrastruktur angewiesen. „Straßen, Brücken, Schienenwege und Wasserstraßen müssen saniert, modernisiert und dort ausgebaut werden, wo Kapazitäten fehlen. Unternehmen brauchen Verlässlichkeit und planbare Transportwege“, so Paul.
Gleichzeitig stehe die Branche unter erheblichem Kostendruck. Insbesondere gestiegene Mautkosten und hohe Dieselpreise belasteten die Unternehmen. „Wenn die Kosten für jeden gefahrenen Kilometer steigen, trifft das nicht nur die Speditionen. Am Ende verteuert es den Transport von Waren und damit unsere gesamte Wirtschaft. Wir müssen deshalb aufpassen, dass wir die Wettbewerbsfähigkeit unserer Logistikunternehmen nicht durch immer höhere Belastungen gefährden“, betont Paul.
Mit dem „Nordrhein-Westfalen-Plan für gute Infrastruktur“ habe das Land dafür einen wichtigen Schwerpunkt gesetzt. In den kommenden zwölf Jahren sind Investitionen von 31,2 Milliarden Euro vorgesehen, davon 21,3 Milliarden Euro für die Kommunen. „Das ist ein starkes Signal. Entscheidend ist jetzt, dass die Mittel schnell in konkrete Projekte fließen und der Investitionsstau spürbar abgebaut wird“, erklärt Paul.
Neben der Infrastruktur und den hohen Kosten seien auch schnellere Genehmigungen, weniger Bürokratie und ausreichend Fachkräfte entscheidend. „Wirtschaftspolitik beginnt für mich nicht am Schreibtisch, sondern vor Ort. Ich will wissen, wo der Schuh drückt und was Politik verändern muss, damit Unternehmen investieren, Arbeitsplätze sichern und gute Löhne zahlen können. Genau darum geht es bei meiner Sommertour“, so Paul abschließend.
Alpen. Der CDU-Fraktionsvorsitzende im Rat der Gemeinde Alpen und Landtagskandidat für den Wahlkreis Wesel II, Frederik Paul, kritisiert die mangelnde Abstimmung der derzeitigen und angekündigten Verkehrsmaßnahmen in Alpen und der Region. Insbesondere Straßen.NRW sieht Paul bei der Koordination regional und überregional wirkender Straßenbaumaßnahmen stärker in der Verantwortung.
Mehrere parallele Baustellen und Sperrungen sorgen derzeit dafür, dass wichtige Verkehrsachsen gleichzeitig eingeschränkt sind. Neben der Teilsperrung der Rheinbrücke Wesel ist auch der Bahnverkehr auf der LinieRB31 erheblich beeinträchtigt. Aufgrund von Bauarbeiten ist die Strecke bis voraussichtlich Ende November 2026 gesperrt. Zwischen Alpen und Moers beziehungsweise Xanten ist deshalb ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Gleichzeitig ist die B57 zwischen Birten und Alpen aufgrund umfangreicher Sanierungsarbeiten gesperrt.
Ab dem 31. August kommt im Bereich Winnenthaler-Straße/Dickstraße eine weitere Baumaßnahme hinzu. Für Paul zeigt die zeitliche Überschneidung der verschiedenen Projekte ein grundsätzliches Problem: „Dass an unserer Infrastruktur gebaut und investiert wird, ist richtig und notwendig. Aber für die Menschen ist kaum nachvollziehbar, wenn mehrere wichtige Verkehrsverbindungen gleichzeitig von Baumaßnahmen betroffen sind. Hier erwarte ich insbesondere von Straßen.NRW eine vorausschauendere Abstimmung mit den weiteren Beteiligten. “Hinzu komme, dass die Einschränkungen längst nicht nur den Straßenverkehr beträfen. Wegen der Bauarbeiten auf der RB31 sind viele Pendler auf den Schienenersatzverkehr angewiesen, der wiederum durch das bestehende Straßennetz geführt werden muss. „Straßen- und Schienenbaumaßnahmen können nicht getrennt voneinander betrachtet werden. Wenn an mehreren zentralen Stellen gleichzeitig gebaut wird, müssen die Auswirkungen auf die gesamte Mobilität in der Region vorher mitgedacht werden. Die Menschen müssen zur Arbeit, Unternehmen müssen erreichbar bleiben und Pendler brauchen verlässliche Verbindungen.“
Paul fordert deshalb eine bessere Abstimmung zwischen den unterschiedlichen Straßenbaulastträgern und zuständigen Stellen. Straßen.NRW komme dabei aufgrund seiner Verantwortung für wichtige Verkehrsachsen eine besondere Rolle zu. „Es reicht nicht, jede einzelne Baustelle für sich zu betrachten. Entscheidend ist, was die Summe der Maßnahmen für eine Region bedeutet. Genau diese übergreifende Koordination muss deutlich besser werden.“
Konkret regt Paul deshalb eine regelmäßige regionale Baustellenkoordination unter maßgeblicher Beteiligung von Straßen.NRW für Maßnahmen an, die über einzelne Kommunen hinaus Auswirkungen auf den Verkehr haben. Einbezogen werden sollten die betroffenen Kommunen, der Kreis Wesel, die Deutsche Bahn und – soweit Autobahnen betroffen sind – auch die Autobahn GmbH. „Wir brauchen einen festen und frühzeitigen Austausch über größere Infrastrukturmaßnahmen. Straßen.NRW sollte hier stärker koordinierend wirken und gemeinsam mit den anderen Beteiligten dafür sorgen, dass Zeitpläne und Auswirkungen aufeinander abgestimmt werden“, so Paul.
Dabei gehe es ausdrücklich nicht darum, notwendige Investitionen zu verhindern oder aufzuschieben. „Wir brauchen Investitionen in Straßen, Brücken und Schienen. Gerade deshalb müssen diese Maßnahmen vernünftig miteinander koordiniert werden. Die derzeitige Situation rund um Alpen zeigt, dass wir bei der Abstimmung regional und überregional wirkender Infrastrukturmaßnahmen besser werden müssen. Hier sehe ich Straßen.NRW besonders in der Verantwortung.“
Unter dem Motto „Wirtschaft. Arbeit. Zukunft.“ startet der CDU-Landtagskandidat für den Wahlkreis Wesel II, Frederik Paul, im August und September seine Sommertour durch alle sechs Kommunen des Wahlkreises. Dabei besucht er Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen und sucht bewusst den Austausch mit Unternehmerinnen und Unternehmern, Beschäftigten sowie den Sozialpartnern. Ziel ist es, die wirtschaftlichen Herausforderungen am Niederrhein aus erster Hand kennenzulernen und die gewonnenen Erkenntnisse in seine politische Arbeit einzubringen.
Bereits fest stehen Unternehmensbesuche bei der Bauunternehmung Müller GmbH & Co. KG in Alpen, der KS Recycling GmbH & Co. KG in Sonsbeck, der Juwel Betonbauteile GmbH in Kamp-Lintfort, der Schneider Logistik GmbH in Voerde, Jansen Bauelemente mit Martin Janßen in Xanten sowie beim Polymer Synthese Werk GmbH in Rheinberg. Ergänzt wird die Sommertour durch einen Austausch mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) Niederrhein.
„Wer gute Wirtschaftspolitik machen will, muss mit den Menschen sprechen, die jeden Tag Verantwortung übernehmen, in Unternehmen, Betrieben und Belegschaften. Deshalb möchte ich zuhören, nachfragen und verstehen, wo der Schuh drückt. Nur so entstehen politische Entscheidungen, die sich an der Realität orientieren und nicht am Schreibtisch“, erklärt Frederik Paul.
Im Mittelpunkt der Gespräche stehen unter anderem die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Niederrhein, die Zukunft von Industrie und Mittelstand, Fachkräftesicherung, Bürokratieabbau, Digitalisierung, Energieversorgung sowie die Sicherung guter und zukunftsfähiger Arbeitsplätze.
Ein fester Bestandteil der Sommertour ist auch der Austausch mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund. Für Paul gehört eine starke Sozialpartnerschaft zu den Erfolgsfaktoren der Sozialen Marktwirtschaft.
„Unternehmen und Beschäftigte sitzen am Ende in einem Boot. Nur wenn unsere Unternehmen wettbewerbsfähig bleiben, können sie investieren, Arbeitsplätze sichern und gute Löhne zahlen. Gleichzeitig braucht wirtschaftlicher Erfolg motivierte Beschäftigte und faire Arbeitsbedingungen. Deshalb ist der Dialog mit dem DGB für mich genauso wichtig wie der Austausch mit den Unternehmen.“
Frederik Paul beschäftigt sich auch beruflich mit den Zukunftsfragen des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Als Referent in der Abteilung Strategie und Zukunft der Arbeit der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) befasst er sich täglich mit Fragen der Wirtschafts-, Arbeitsmarkt- und Digitalisierungspolitik sowie der Staatsmodernisierung. Diese Erfahrungen möchte er in seine politische Arbeit für Nordrhein-Westfalen und den Niederrhein einbringen.
„Eine starke Wirtschaft ist kein Selbstzweck. Sie schafft sichere Arbeitsplätze, Wohlstand und die finanziellen Spielräume für gute Bildung, eine leistungsfähige Infrastruktur, einen handlungsfähigen Staat und starke Kommunen. Deshalb muss Wirtschaftspolitik wieder einen deutlich höheren Stellenwert bekommen. Wir brauchen schnellere Genehmigungen, weniger Bürokratie, eine moderne Verwaltung und verlässliche Rahmenbedingungen für Unternehmen und Beschäftigte.“
Die Sommertour soll den Grundstein für einen kontinuierlichen Austausch mit Unternehmen, Beschäftigten und ihren Interessenvertretungen legen. Die Erkenntnisse aus den Gesprächen werden in die politische Arbeit von Frederik Paul und seine Positionen für den Landtag Nordrhein-Westfalen einfließen.
Pressemitteilung der IHK vom 27. Juli 2026
Kreis Wesel: Starker Standort, wenig Flächen
IHK fordert mehr Einsatz für die Wirtschaft
Die Standortanalyse der IHK zeigt: Der Kreis Wesel ist wirtschaftlich stark. Doch die Unternehmen kämpfen mit politischem Gegenwind. Hohe Steuern, fehlende Flächen und lange Verfahren belasten die Wirtschaft. Das muss sich ändern, verdeutlichte die Niederrheinische IHK im Gespräch mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten Sascha van Beek und CDU-Landtagskandidat Frederik Paul.
Die Unternehmen im Kreis Wesel sind sich einig: Die Lage ist hervorragend. Die Lebensqualität ist hoch. Aber hohe Steuern, langsame Verfahren sowie marode Straßen und Schienen bremsen die regionale Wirtschaft. Die Industrie leidet unter hohen Energiekosten und internationalem Wettbewerb. IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan Dietzfelbinger betont im Gespräch: „Es fehlen Gewerbeflächen. Ein hausgemachtes Problem, denn Platz und Nachfrage sind da. Unternehmen wollen investieren, wachsen, neue Arbeitsplätze schaffen. Hier sind die Kommunen im Kreis Wesel gefordert. Sie müssen ein Flächenangebot schaffen. Das muss Priorität haben in der Kommunalpolitik.“
Politik muss Infrastruktur stärken
Die IHK fordert Vorfahrt für die Wirtschaft. Das gilt in den Kommunen, für die NRW-Landtagswahl 2027, ebenso für Berlin. Entlastungen müssen schnell und vor allem spürbar kommen. Das Entlastungspaket der Landesregierung und das Reformpaket der Bundesregierung sind erste wichtige Schritte. Jetzt müssen weitere Maßnahmen folgen.
Die IHK begrüßt das Infrastruktur-Zukunftsgesetz des Bundes. Es schafft mehr Tempo bei besonders wichtigen Infrastrukturvorhaben. Kritik gibt es zum Gesetzentwurf des Bundesumweltministeriums zur Stärkung der natürlichen Infrastruktur. Dietzfelbinger: „Naturschutz ist wichtig. Wenn aber zu viele Projekte als überragend wichtig eingestuft werden, blockieren wir uns selbst. Die Wirtschaft braucht eine funktionierende Infrastruktur, um wieder auf die Beine zu kommen. Deshalb dürfen Gewerbe- und Verkehrsinfrastruktur nicht benachteiligt werden.“
„Die Wirtschaft in Wesel braucht verlässliche und klare Perspektiven“, sagte Bundestagsabgeordneter Sascha van Beek. „Das gilt bei Infrastrukturprojekten und Genehmigungsverfahren. Der Kreis Wesel verfügt über starke Unternehmen und engagierte Unternehmer. Diese Leistung dürfen wir nicht durch unnötige Hürden ausbremsen. Wirtschaftliche Entwicklung und Naturschutz müssen gemeinsam möglich bleiben. Dafür machen wir uns stark.“
Landtagskandidat Frederik Paul betonte die Chancen des Standorts: „Der Kreis Wesel hat großes Potenzial. Die gute Lage, die hohe Lebensqualität und die starke Wirtschaftsstruktur bieten beste Voraussetzungen für Wachstum. Wir müssen jetzt dafür sorgen, dass Flächen für Gewerbe und Industrie verfügbar bleiben. Ebenso wichtig sind leistungsfähige Verkehrswege und effiziente Verwaltungen. Wer Arbeitsplätze sichern und neue schaffen will, muss Unternehmen Entwicklungsmöglichkeiten geben.“
BU: IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan Dietzfelbinger, CDU-Bundestagsabgeordneter Sascha van Beek, CDU-Landtagskandidat Frederik Paul und IHK-Geschäftsführer Ocke Hamann sprachen über den Standort.
Foto: Niederrheinische IHK / Hendrik Grzebatzki
Krefeld/Niederrhein. Die Delegierten der Jungen Union Niederrhein haben Frederik Paul erneut zu ihrem Bezirksvorsitzenden gewählt. Paul steht seit 2022 an der Spitze der Jungen Union Niederrhein, die mit rund 3.500 Mitgliedern die größte politische Jugendorganisation am Niederrhein ist. Der Bezirksverband umfasst die Kreisverbände Kleve, Viersen, Wesel und Rhein-Kreis Neuss sowie die Kreisfreienstädte Krefeld und Mönchengladbach.
„Ich freue mich sehr über das erneute Vertrauen und danke den Delegierten herzlich. Die Wiederwahl ist für mich ein großer Ansporn und zugleich Rückenwind für die kommenden Aufgaben, auch mit Blick auf die Landtagswahl. Es gibt mir ein gutes Gefühl zu wissen, dass ich ein starkes Team engagierter junger Menschen hinter mir habe, das mit Ideen, Tatkraft und Leidenschaft ordentlich Rückenwind macht. Gemeinsam wollen wir die Interessen der jungen Generation kraftvoll vertreten und unseren Niederrhein weiter voranbringen“, erklärte Frederik Paul nach seiner Wiederwahl.
Der Niederrhein ist Vereins-Land. Ob Schützenbruderschaften, Sportvereine, Karnevalsvereine, Musikvereine oder zahlreiche weitere ehrenamtliche Initiativen – sie alle prägen das gesellschaftliche Leben in unserer Heimat. Deshalb ist die Entscheidung des Landes Nordrhein-Westfalen, künftig die GEMA-Gebühren für viele ehrenamtlich organisierte Veranstaltungen zu übernehmen, kein Randthema, sondern eine echte Entlastung für das Ehrenamt.
Als die Junge Union Nordrhein-Westfalen im vergangenen Jahr über konkrete Maßnahmen zur Stärkung des Ehrenamtes diskutierte, setzte sich die Junge Union Niederrhein für einen klaren Vorschlag ein: Das Land Nordrhein-Westfalen sollte die GEMA-Gebühren für ehrenamtlich organisierte Vereinsveranstaltungen übernehmen. Der Antrag wurde auf dem JU-NRW-Tag 2025 beschlossen.
Nun wird genau dieser Ansatz umgesetzt. Das Land Nordrhein-Westfalen übernimmt künftig die GEMA-Gebühren für viele Veranstaltungen gemeinnütziger Vereine und Organisationen. CDU-Landtagskandidat Frederik Paul begrüßt die Entscheidung ausdrücklich.
„Für mich ist das ein schönes Beispiel dafür, wie politische Arbeit funktioniert. Die Idee entstand nicht in einem Ministerium, sondern aus der politischen Nachwuchsarbeit und aus Gesprächen mit Ehrenamtlichen vor Ort. Die Junge Union hat daraus einen Antrag gemacht, die Delegierten haben ihn beschlossen und nun wird die Entlastung durch die CDU-geführte Landesregierung Realität. Das zeigt, dass man auch als junger Mensch Politik mitgestalten kann.“
Als Bezirksvorsitzender der Jungen Union Niederrhein hatte Paul den Antrag gemeinsam mit seinem Verband auf den Weg gebracht. Die Junge Union Niederrhein ist mit rund 2.300 Mitgliedern die größte politische Jugendorganisation am Niederrhein und umfasst die Kreisverbände Kleve, Neuss, Viersen und Wesel sowie Krefeld und Mönchengladbach. Hintergrund des Antrags waren die Erfahrungen zahlreicher Vereine, die für Feste, Jubiläen oder kulturelle Veranstaltungen regelmäßig mit GEMA-Gebühren belastet werden.
„Unsere Vereine leisten einen unschätzbaren Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Sie organisieren Schützenfeste, Sommerfeste, Kulturveranstaltungen und viele weitere Angebote, die Menschen zusammenbringen. Wer das Ehrenamt stärken will, muss auch dort unterstützen, wo Kosten und Bürokratie die Arbeit erschweren.“
Künftig können tausende gemeinnützige Vereine in Nordrhein-Westfalen von der neuen Regelung profitieren. Das Land stellt hierfür bis Ende 2027 insgesamt drei Millionen Euro zur Verfügung.
Für Paul ist die Entscheidung zugleich ein Beleg dafür, dass die CDU Nordrhein-Westfalen die Anliegen des Ehrenamtes ernst nimmt:
„Politik muss den Menschen das Leben leichter machen, die Verantwortung übernehmen und sich für andere engagieren. Die Übernahme der GEMA-Gebühren ist kein riesiges Förderprogramm, aber eine konkrete und spürbare Entlastung für viele Vereine. Deshalb freue ich mich, dass dieser Vorschlag jetzt umgesetzt wird.“
Die neue Regelung tritt zum 1. Juli 2026 in Kraft und soll ehrenamtlich organisierte Veranstaltungen finanziell entlasten sowie die Vereinsarbeit in Nordrhein-Westfalen stärken.
Zum Antrag der Junge Union Niederrhein “Ehrenamt fördern – GEMA-Gebühren übernehmen”
Weitere Informationen der GEMA: Hier klicken
Die geplante Novelle des Ordnungsbehördengesetzes Nordrhein-Westfalen ist ein wichtiger Schritt für mehr Verkehrssicherheit vor Ort. Künftig sollen auch kleinere Kommunen im Rahmen interkommunaler Zusammenarbeit eigene Geschwindigkeitskontrollen durchführen können. Davon könnten auch Alpen, Sonsbeck und Xanten profitieren.
Die CDU-Fraktionen in Alpen, Sonsbeck und Xanten begrüßen diese Initiative des Landes ausdrücklich. Wer die örtlichen Gefahrenstellen kennt, weiß: Mehr Möglichkeiten zur Verkehrsüberwachung bedeuten mehr Sicherheit für Kinder, Seniorinnen und Senioren sowie alle Verkehrsteilnehmer.
Gemeinsam setzen wir uns dafür ein, die neuen Möglichkeiten verantwortungsvoll zu nutzen und eine interkommunale Lösung für mehr Verkehrssicherheit am Niederrhein zu prüfen. Ein besonderer Dank gilt der Landesregierung, die mit der Gesetzesänderung den Kommunen mehr Handlungsspielraum gibt und die kommunale Selbstverwaltung stärkt.
Mehr dazu berichtet die RP Online: CDU fordert Tempokontrollen in Xanten, Alpen und Sonsbeck
Das Oberverwaltungsgericht Münster hat den Regionalplan Ruhr für unwirksam erklärt. Der Kreis Wesel und sechs betroffene Kommunen hatten dagegen geklagt und eine deutliche Reduzierung der Ausweisung von Kiesabbauflächen gefordert. Auch ich habe mich in meiner Heimatkommune Alpen, die ebenfalls geklagt hat, stets gegen den weiteren Kiesabbau eingesetzt.
Wir sind dankbar, dass das Gericht unserer Einschätzung gefolgt ist und im Sinne unserer Heimat entschieden hat. Jetzt haben wir eine neue Situation, mit der wir alle verantwortungsvoll umgehen müssen. Im Sinne unserer Heimat, die wir schützen und bewahren wollen, verbietet sich eine parteipolitische Instrumentalisierung des Themas Kies.
Das Thema ist emotional genug. Deshalb ist mein Ansatz klar: versöhnen, Menschen zusammenführen und nicht weiter spalten. Mein Dank gilt allen Bürgerinitiativen, Kommunen, ehrenamtlich Engagierten sowie allen Bürgerinnen und Bürgern, die Seite an Seite gegen den Kiesabbau am Niederrhein gekämpft haben. Dieser Erfolg ist auch ihr Verdienst.
Zur Presseerklärung des OVG NRW: Hier klicken
Im Rahmen der Klausurtagung der CDU Niederrhein hatte der CDU-Landtagskandidat für den Wahlkreis Wesel II, Frederik Paul, die Gelegenheit zum persönlichen Austausch mit Ministerpräsident Hendrik Wüst.
Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die aktuellen Herausforderungen und Chancen für Nordrhein-Westfalen sowie die Anliegen der Menschen am Niederrhein. Dabei ging es unter anderem um die Themen Wirtschaft, Sicherheit, Infrastruktur, Bildung und den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft.
„Es ist gut, dass wir mit Hendrik Wüst einen Ministerpräsidenten haben, der Nordrhein-Westfalen erfolgreich, verlässlich und mit Augenmaß führt. Er bringt Menschen zusammen, statt sie gegeneinander auszuspielen. Genau diese Art von Politik brauchen wir auch künftig“, betont Frederik Paul.
Besonders beeindruckt zeigte sich Paul von der klaren Ausrichtung der Landesregierung auf Sachpolitik und konkrete Lösungen. „Für mich stehen die besten Lösungen für die Menschen immer vor Parteiräson. Hendrik Wüst lebt diese Haltung als Ministerpräsident für alle Menschen in Nordrhein-Westfalen vor“, so Paul weiter.
Der direkte Austausch mit den Verantwortlichen in Düsseldorf sei wichtig, um die Anliegen und Herausforderungen des Niederrheins frühzeitig einzubringen und politische Entscheidungen praxisnah zu gestalten. Als Landtagskandidat möchte Frederik Paul künftig eine starke Stimme für den Wahlkreis Wesel II in Düsseldorf sein und die Interessen der Bürgerinnen und Bürger mit Nachdruck vertreten.
„Ich freue mich auf die kommenden Monate, auf viele Gespräche mit den Menschen vor Ort und darauf, gemeinsam an einer guten Zukunft für unseren Niederrhein und Nordrhein-Westfalen zu arbeiten“, so Paul abschließend.

Auf großes Interesse stieß die Besichtigung der Brauerei Geilings Bräu in Saalhoff, zu der die CDU Kamp-Lintfort eingeladen hatte. Rund 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen des regionalen Unternehmens zu werfen. Durch die Brauerei führte Geschäftsführer, Brauer und Mälzer Johannes Lehmbrock persönlich.
Während des Rundgangs erhielten die Gäste spannende Einblicke in die Herstellung der verschiedenen Bierspezialitäten, die Entwicklung des Unternehmens sowie den eigenen Hopfenanbau am Niederrhein. Dabei wurde deutlich, wie viel handwerkliches Können, Leidenschaft und unternehmerischer Mut hinter dem Erfolg von Geilings Bräu stehen.
Der Vorsitzende der CDU Kamp-Lintfort, Simon Lisken, zeigte sich beeindruckt: „Geilings Bräu ist eine echte Erfolgsgeschichte aus Kamp-Lintfort. Das Unternehmen verbindet Tradition und Innovation auf vorbildliche Weise und steht für die Stärke unseres heimischen Mittelstands. Solche Betriebe prägen unsere Stadt und verdienen unsere Unterstützung.“
Auch der CDU-Landtagskandidat Frederik Paul hob die Bedeutung regionaler Unternehmen hervor: „Geilings Bräu zeigt eindrucksvoll, wie regionale Wertschöpfung funktioniert. Hier entstehen hochwertige Produkte, Arbeitsplätze und Identifikation mit unserer Heimat. Das ist ein Gewinn für den gesamten Niederrhein.“
Besonders beeindruckt waren die Besucher vom eigenen Hopfenanbau, der für ausgewählte Spezialbiere genutzt wird und die enge Verbundenheit des Unternehmens mit der Region unterstreicht.
Die CDU Kamp-Lintfort bedankte sich bei Johannes Lehmbrock für die informative Führung und den offenen Austausch. „Der direkte Dialog mit unseren Unternehmen ist uns wichtig. Nur wer die Herausforderungen und Chancen vor Ort kennt, kann sich wirksam für gute Rahmenbedingungen einsetzen“, so Simon Lisken und Frederik Paul abschließend.

Die CDU im Landtagswahlkreis Wesel II mit den Kommunen Alpen, Kamp-Lintfort, Rheinberg, Sonsbeck, Xanten und Voerde schickt den 29-jährigen Frederik Paul ins Rennen um ein Mandat im nordrhein-westfälischen Landtag. Das entschieden die 42 Delegierten am gestrigen Abend im Landhaus Spickermann in Xanten-Vynen.

Paul wurde mit einem starken Ergebnis von 97 Prozent der Stimmen zum CDU-Landtagskandidaten für die Landtagswahl am 25. April 2027 gewählt.
In seiner Bewerbungsrede stellte Paul insbesondere die Themen Wirtschaft, sichere Arbeitsplätze, Bürokratieabbau, Digitalisierung und die Stärkung des ländlichen Raums in den Mittelpunkt. Dabei warb er für mehr Optimismus und Vertrauen in die Zukunft Nordrhein-Westfalens.
„Wer nicht optimistisch in die Zukunft blickt, der hat diese schon verloren“, erklärte Paul vor den Delegierten. Politik müsse Probleme ehrlich benennen und gleichzeitig wieder stärker Chancen und Lösungen in den Mittelpunkt stellen. „Es ist Zeit für Optimisten. Schlechtreden ist leicht, das kann jeder. Unser Anspruch als Christdemokraten muss es sein, Dinge besser zu machen, Verantwortung zu übernehmen und Perspektiven zu schaffen“, so Paul.
Mit Blick auf die wirtschaftliche Entwicklung betonte der CDU-Kandidat die Bedeutung starker Unternehmen und sicherer Arbeitsplätze für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Nordrhein-Westfalen brauche gute Rahmenbedingungen für Wachstum, Innovation und Investitionen. Dazu gehörten schnellere Verfahren, weniger Bürokratie sowie eine moderne und leistungsfähige Verwaltung.
Auch die Digitalisierung des Staates und die Unterstützung der Kommunen spielten in seiner Rede eine zentrale Rolle. „Die Menschen müssen das Gefühl haben, dass unser Staat funktioniert“, sagte Paul. Gerade der ländliche Raum brauche eine starke politische Stimme in Düsseldorf – „eine Stimme, die die Anliegen der Menschen nicht nur anspricht, sondern sie auch konkret in den politischen Prozess einbringt“.
Zugleich machte Paul deutlich, dass er auf einen sachlichen und verbindenden Politikstil setzen wolle. „Nicht der Lauteste mit der reißerischsten Schlagzeile wird am Ende erfolgreich sein“, erklärte er. Es gehe darum, Menschen zusammenzuführen, Probleme pragmatisch zu lösen und Politik nah an der Lebensrealität der Bürgerinnen und Bürger zu gestalten.
Besonders hob Paul die Bedeutung des Ehrenamts hervor. Seine ehrenamtliche Arbeit und die Kommunalpolitik seien für ihn der wichtigste „Realitätscheck“ für Politik. „Hier lernt man zuzuhören, Verantwortung zu übernehmen und konkrete Probleme zu lösen“, so Paul. In der Jungen Union habe er das politische Handwerkszeug gelernt, die Kommunalpolitik habe ihm gezeigt, wie wichtig pragmatische Lösungen und der direkte Austausch mit den Menschen vor Ort seien. Neben seinem kommunalpolitischen Engagement ist Paul unter anderem in der Kinder- und Jugendarbeit sowie bei einem humanitären Ukraine-Hilfsprojekten aktiv.
Paul lebt in Alpen und ist seit 2022 Vorsitzender der CDU-Fraktion im Rat der Gemeinde Alpen. Zudem ist er Bezirksvorsitzender der Jungen Union Niederrhein.
Beruflich arbeitet er bei der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) im Bereich „Strategie und Zukunft der Arbeit“.
Zum Abschluss seiner Rede rief Paul die Partei zu einem geschlossenen und engagierten Wahlkampf auf: „Aller Anfang ist immer heute. Packen wir es gemeinsam an.“
Der CDU-Landtagskandidat Frederik Paul begrüßt das von der schwarz-grünen Landesregierung vorgestellte Entlastungspaket zum Bürokratieabbau ausdrücklich.
„Mit dem Entlastungspaket ist ein guter Anfang gemacht. Nordrhein-Westfalen setzt damit ein wichtiges Signal für weniger Bürokratie, schnellere Verfahren und mehr Vertrauen statt immer neuer Vorschriften. Jetzt kommt es darauf an, dass die Maßnahmen konkret bei Menschen und Unternehmen ankommen“, erklärt Frederik Paul.
Besonders positiv bewertet Paul die geplante Reduzierung von Berichts- und Dokumentationspflichten, einfachere Förderverfahren sowie mehr Freiräume für Kommunen und Unternehmen. Gerade mittelständische Betriebe litten seit Jahren unter immer neuen Vorgaben und wachsendem Verwaltungsaufwand.
„Arbeitsplätze sichern wir nur, wenn sich die Rahmenbedingungen für unsere Wirtschaft deutlich verbessern. Unternehmen brauchen wieder Luft zum Arbeiten, Investieren und Innovieren – statt immer mehr Papierkram und Kontrolle. Aus meiner beruflichen Erfahrung in der Wirtschaft weiß ich, wie sehr Bürokratie Investitionen bremst und wertvolle Zeit kostet“, so Paul weiter.
Eine starke Wirtschaft und ein funktionierender Staat gehörten dabei unmittelbar zusammen. „Gute wirtschaftliche Rahmenbedingungen sind die Grundlage für sichere Arbeitsplätze und ein gutes Leben bei uns vor Ort. Vom Mittelständler bis zum Handwerksbetrieb, vom Hidden Champion bis zur Landwirtschaft – unsere regionale Wirtschaft braucht wieder mehr Freiräume statt immer neuer Belastungen“, erklärt Paul.
Das Ziel eines handlungsfähigen und modernen Staates sei deshalb richtig. Bürgerinnen und Bürger erwarteten zurecht, dass Verwaltung einfacher, digitaler und schneller funktioniere.
Gleichzeitig macht Paul deutlich, dass weitere Schritte folgen müssten: „Das Entlastungspaket darf kein einmaliges Signal bleiben. Bürokratieabbau muss dauerhaft zur politischen Leitlinie werden – auf Landes-, Bundes- und Europaebene.“
Das Entlastungspaket der Landesregierung setzt unter anderem auf den Abbau unnötiger Nachweis-, Berichts- und Dokumentationspflichten für Unternehmen, einfachere und schnellere Förderverfahren sowie mehr Handlungsspielräume für Städte und Gemeinden. Zudem soll die Digitalisierung der Verwaltung deutlich vorangetrieben werden: Viele Anliegen sollen künftig einfacher digital oder per E-Mail erledigt werden können – ohne unnötige Ausdrucke, Postwege oder persönliche Behördengänge. Außerdem sollen Kommunen mehr Freiheit erhalten, pragmatische Lösungen vor Ort umzusetzen und Verfahren schneller zu gestalten. Ziel ist ein moderner, schneller und praxisnaher Staat, der Bürger, Wirtschaft und Kommunen spürbar entlastet.
Pressemitteilung
Wesel, den 10. April 2026
Mit großem Optimismus und viel Vorfreude geht die CDU im Landtagswahlkreis Wesel II (Wahlkreis 58) in das Aufstellungsverfahren zur kommenden Landtagswahl. Die finale Ent-scheidung über die Kandidatur fällt Anfang Mai im Rahmen einer Delegiertenversammlung der beteiligten CDU-Verbände.
Der 29-jährige Frederik Paul aus Alpen, den meisten eher unter dem Namen Freddy Paul bekannt, wird von den zuständigen CDU-Verbänden aus Kamp-Lintfort, Voerde, Rheinberg, Xanten, Alpen und Sonsbeck sowie von der Jungen Union Kreis Wesel als gemeinsamer Kandidat vorgeschlagen.
Freddy Paul ist seit dreieinhalb Jahren Fraktionsvorsitzender der CDU in Alpen und zu-gleich seit 2022 Bezirksvorsitzender der Jungen Union Niederrhein.
Paul bringt kommunalpolitische Erfahrung, klare politische Überzeugungen und klare Hal-tungen mit. Zudem ist er durch sein soziales und gesellschaftliches Engagement fest in der Region verwurzelt.
Das Ziel der CDU im Wahlkreis Wesel II ist klar: Die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger aus dem Wahlkreis künftig besser und mit Nachdruck im Düsseldorfer Landtag zu vertreten.
Die Vorsitzenden der CDU Stadt- und Gemeindeverbände erklären einmütig:
„Er steht für Aufbruch, für Verlässlichkeit und für eine starke niederrheinische Stimme in Düsseldorf.“
Simon Lisken, Vorsitzender CDU Kamp-Lintfort
Henning Stemmer, Vorsitzender CDU Voerde
Stephan Wedding, Vorsitzender CDU Rheinberg
Sybille Hendricks, Vorsitzende CDU Xanten
Sascha van Beek MdB, Vorsitzender CDU Alpen
Matthias Broeckmann, Vorsitzender CDU Sonsbeck
„Er steht für Aufbruch, für Verlässlichkeit und für eine starke niederrheinische Stimme in Düsseldorf.“
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