Alpen
Alpen steht für ländliche Lebensqualität, starke Gemeinschaft und eine aktive Vereinskultur. Für mich ist Alpen nicht nur Teil des Wahlkreises, sondern meine Heimat.
Verantwortung übernehmen, Klartext reden und unsere Heimat stärken – als Kommunalpolitiker und Ehrenamtler kenne ich die Anliegen, Sorgen und Erwartungen der Menschen am Niederrhein aus erster Hand. Ich weiß, was jetzt zu tun ist: für unsere Heimat, für die Menschen, für eine starke Wirtschaft und sichere Arbeitsplätze.
Eine starke Wirtschaft schafft sichere Arbeitsplätze, neue Perspektiven und Wohlstand für unsere Heimat am Niederrhein.
Digitalisierung muss Bürokratie abbauen und dafür sorgen, dass Staat und Verwaltung einfacher, schneller und verlässlicher funktionieren.
Vereine und Ehrenamt stärken den Zusammenhalt vor Ort und verdienen mehr Anerkennung, bessere Rahmenbedingungen und weniger Bürokratie.
Unsere Heimat muss geschützt und wirtschaftliche Interessen mit den Belangen der Menschen vor Ort verantwortungsvoll in Einklang gebracht werden.
Ich wurde am 15. Juli 1996 in Moers geboren und bin in Alpen aufgewachsen. Bis heute lebe ich hier – gemeinsam mit meiner Freundin im Ortsteil Veen. Meine Heimat am Niederrhein ist für mich der Ort, an dem Familie, Freunde, Ehrenamt und Politik zusammenkommen.
Ich bin fest davon überzeugt: Man muss die Welt nicht auf den Kopf stellen – oft sind es die kleinen Dinge, mit denen wir sie Schritt für Schritt verbessern können. Genau deshalb engagiere ich mich vielfältig.
Alpen steht für ländliche Lebensqualität, starke Gemeinschaft und eine aktive Vereinskultur. Für mich ist Alpen nicht nur Teil des Wahlkreises, sondern meine Heimat.
Kamp-Lintfort hat den Wandel vom Bergbaustandort zu einer modernen und lebenswerten Stadt erfolgreich gestaltet. Tradition, Bildung und Stadtentwicklung prägen heute das Bild der Stadt.
Rheinberg verbindet historische Ortsteile, Rheinlage und eine starke wirtschaftliche Struktur. Die Stadt steht für gewachsene Gemeinschaft und hohe Lebensqualität am Niederrhein.
Sonsbeck steht für ländliche Ruhe, starke Gemeinschaft und die besondere Landschaft der Sonsbecker Schweiz. Vereine, Natur und Tradition prägen die Gemeinde bis heute.
Voerde verbindet Rheinlage, Natur und lebendige Ortsteile zu einer starken Gemeinschaft. Die Stadt bietet hohe Lebensqualität zwischen Naherholung, Ehrenamt und gewachsenen Strukturen.
Xanten verbindet römisches Erbe, historische Altstadt und hohe Lebensqualität am Niederrhein. Die Stadt steht für Kultur, Tourismus und starke ländliche Ortsteile.
Mit einer Spende von 500 Euro an die KALISTO-Kinderstiftung unterstützt die CDU Kamp-Lintfort die weitere Entwicklung des KALISTO. Gemeinsam mit dem CDU-Landtagskandidaten Frederik Paul besuchten Vertreter der CDU den Tierpark im Zechenpark. Bei der Übergabe an Stephanie und Reiner Winkendick ging es um das, was die Betreiber mit ihrem Team bereits geschaffen haben – und um die nächsten Ideen.„Das KALISTO ist für viele Familien ein beliebtes Ausflugsziel geworden. Dahinter stehen Menschen, die mit viel persönlichem Einsatz immer wieder Neues auf die Beine stellen“, erklärte Simon Lisken, Partei- und Fraktionsvorsitzender der CDU Kamp-Lintfort.„Mit unseren 500 Euro möchten wir dafür Danke sagen und einen Beitrag zur weiteren Entwicklung leisten.“
Was den Tierpark ausmacht, konnten die Besucher beim Rundgang selbst erleben: Alpakas, Erdmännchen und andere Tiere lassen sich aus nächster Nähe beobachten, dazu kommen zahlreiche Möglichkeiten zum Spielen und Entdecken.Auch Frederik Paul ging auf Tuchfühlung mit den tierischen Bewohnern. „Hier können Kinder neugierig sein, Fragen stellen und Tiere unmittelbar kennenlernen. Gleichzeitig bringt das KALISTO Generationen zusammen. Das ist ein tolles Angebot für Kamp-Lintfort und die gesamte Region“, so Frederik Paul.
Wie sich der Tierpark weiterentwickelt, zeigt die kürzlich eröffnete Wasserwelt 2.0. Die Teichlandschaft mit Koi-Karpfen, Stegen und Pavillons ergänzen das bisherige Angebot und schaffen neue Möglichkeiten, Tiere und Natur zu erleben. Der nächste größere Schritt ist bereits geplant: Mit „KALIGO“ soll 2027 eine Adventuregolfanlage mit zwölf Bahnen im benachbarten Forschergarten entstehen. Dieser wird dafür naturnah weiterentwickelt. Offene Gartenflächen, Lerninseln und Erlebnisbereiche sollen zum Entdecken einladen. Freizeitspaß, Naturerlebnis und Umweltbildung sollen so miteinander verbunden werden.
Reiner Winkendick bedankte sich für die Spende, die für die weitere Entwicklung gut gebraucht werde. „Wir haben tatsächlich noch viel vor“, betonte er. Zudem freue er sich, dass das Angebot so gut angenommen werde und die Arbeit vor Ort viel Anerkennung erfahre.
Mit ihrem Besuch verbinden die CDU Kamp-Lintfort und Frederik Paul auch eine Einladung: „Einfach mal vorbeischauen, Zeit mitbringen und selbst entdecken, was hier entstanden ist“, empfehlen Lisken und Paul. „Wer das KALISTO besucht, kann einen schönen Tag verbringen und unterstützt zugleich die Arbeit vor Ort.“
Xanten, 23. Oktober 2026. Die Auswirkungen der Krankenhausreformen auf die medizinische Versorgung und die wirtschaftliche Situation der Krankenhäuser standen im Mittelpunkt eines Austauschs zwischen dem CDU-Bundestagsabgeordneten Sascha van Beek, dem CDU-Landtagskandidaten Frederik Paul und dem Geschäftsführer des Sankt Josef-Hospitals Xanten, Marco Plum. Neben der Krankenhausplanung in Nordrhein-Westfalen ging es insbesondere um die Folgen des Beitragssatzstabilisierungsgesetzes sowie die Zukunft der nächtlichen Notarztversorgung in Xanten und Rheinberg.
NRW-Krankenhausplanung: Xanten geht gestärkt aus der Reform her-vor
Die mit der NRW-Krankenhausreform verbundene stärkere Spezialisierung und Konzentration medizinischer Leistungen wurde grundsätzlich positiv bewertet. Das Sankt Josef-Hospital konnte sämtliche relevanten Leistungsgruppen behalten. Mit der Zuweisung der spezialisierten Revisionsendoprothetik für Knie- und Hüftgelenke und dem kontinuierlichen Leistungsausbau hat es sich zum größten Endoprothetikstandort am unteren Niederrhein entwickelt. Geschäftsführer Marco Plum verwies allerdings auf einen grundsätzlichen Widerspruch: Während das Land langfristige Versorgungsaufträge erteile, verändere der Bund gleichzeitig die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Krankenhäuser.
Beitragssatzstabilisierungsgesetz verschärft den wirtschaftlichen Druck
Im Mittelpunkt der Diskussion stand das Beitragssatzstabilisierungsgesetz. Die Begrenzung steigender Krankenkassenbeiträge sei angesichts der Belastungen für Arbeitnehmer und Arbeitgeber nachvollziehbar. Allerdings könnten die Begrenzung der Vergütungsanstiege und die künftige Deckelung des Pflegebudgets die bereits angespannte wirtschaftliche Situation vieler Krankenhäuser weiter verschärfen. Befürchtet wurde eine schleichende, wirtschaftlich erzwungene Strukturbereinigung, ohne dass die medizinischen Versorgungsstrukturen entsprechend angepasst würden. Für Sascha van Beek, Mitglied im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages, steht die Stabilisierung der GKV-Finanzen in engem Zusammenhang mit notwendigen strukturellen Veränderungen. „Wir müssen die Ausgabenentwicklung der gesetzlichen Krankenversicherung wieder in den Griff bekommen. Dauerhaft steigende Beiträge sind weder für die Beschäftigten noch für die Arbeitgeber tragbar. Dafür brauchen wir nicht nur kurzfristige Einsparungen, sondern auch strukturelle Veränderungen. Entscheidend ist, dass wir die praktischen Auswirkungen unserer Entscheidungen kennen und bei der weiteren Ausgestaltung berücksichtigen.“ Zugleich verwies er darauf, dass im Zuge der parlamentarischen Beratungen noch einmal erhebliche Nachbesserungen zugunsten der Krankenhäuser erreicht worden seien. Insgesamt sollen den Kliniken zusätzlich 550 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden.
Auch Frederik Paul, der beruflich bei der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände tätig ist, betonte die Bedeutung stabiler Sozialversicherungsbeiträge für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Steigende Lohnnebenkosten belasteten Unternehmen und Beschäftigte und beeinträchtigten Investitionen und Wettbewerbsfähigkeit. „Eine leistungsfähige Gesundheitsversorgung und ein starker Wirtschaftsstandort gehören zusammen. Wir müssen die Sozialabgaben begrenzen, gleichzeitig aber darauf achten, dass notwendige Versorgungsstrukturen erhalten bleiben. Dafür ist der direkte Austausch mit den Verantwortlichen vor Ort besonders wichtig.“
Unterschiedliche Rahmenbedingungen gefährden die Trägervielfalt
Auch die wirtschaftlichen Unterschiede zwischen kommunalen und freigemeinnützigen Krankenhausträgern wurden diskutiert. Während kommunale Krankenhäuser bei anhaltenden Defiziten vielfach durch öffentliche Mittel unterstützt werden, müssen freigemeinnützige Einrichtungen wie das Sankt Josef-Hospital ihre wirtschaftlichen Risiken grundsätzlich selbst tragen. Bundesweit fließen nach Schätzungen jährlich fünf Milliarden Euro aus kommunalen Haushalten in den Defizitausgleich kommunaler Krankenhäuser. Dies wirft Fragen nach fairen Wettbewerbsbedingungen auf – sowohl bei der Finanzierung medizinischer Leistungen als auch beim Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeitende. „Ich habe großes Verständnis dafür, dass Kommunen ihre Krankenhäuser und damit die medizinische Versorgung ihrer Bevölkerung erhalten möchten“, betont Plum.„Problematisch wird es allerdings, wenn dauerhaft defizitäre Einrichtungen durch öffentliche Mittel gestützt werden, während freigemeinnützige Krankenhäuser mit demselben Versorgungsauftrag ihre wirtschaftlichen Risiken allein tragen müssen. Wenn wir die politisch gewollte Trägervielfalt erhalten wollen, brauchen wir vergleichbare Wettbewerbsbedingungen.“ Zugleich wurde auf die zunehmend angespannte Finanzlage vieler Kommunen verwiesen. Steigende Ausgaben, zusätzliche Aufgaben und strukturelle Finanzierungsprobleme begrenzten deren Handlungsmöglichkeiten.
Pflegefinanzierung: Mehr Personal allein löst die Probleme nicht
Ein weiterer Schwerpunkt war die Pflegepersonalfinanzierung. Das Pflegebudget habe erhebliche Anreize zum Personalaufbau geschaffen, gleichzeitig aber die Entwicklung alternativer Personalkonzepte erschwert. Diskutiert wurden eine intelligentere Aufgabenverteilung, der Einsatz von Pflegeassistenzen und Medizinischen Fachangestellten sowie organisatorische und digitale Innovationen zur Entlastung der Pflegefachkräfte. Starre Personaluntergrenzen könnten dazu führen, dass Personal nicht immer dort eingesetzt werde, wo der tatsächliche Bedarf am größten sei. Für Plum verdeutlichen diese Entwicklungen ein grundsätzliches Problem: „Wir haben über Jahre hinweg politische Anreize zum Personalaufbau erhalten, an denen wir unsere Strukturen ausgerichtet haben. Jetzt werden die Finanzierungsmöglichkeiten schlagartig begrenzt. Gleichzeitig schränken detaillierte Vorgaben unsere Möglichkeiten ein, Personal bedarfsgerecht und effizient einzusetzen. Reformen sind ohne Zweifel notwendig. Sie müssen aber aufeinander abgestimmt sein und dürfen sich nicht gegenseitig widersprechen. Was uns zunehmend verloren geht, ist die unternehmerische Freiheit, die wir brauchen, um Verantwortung für unser Krankenhaus zu übernehmen.“
Nächtliche Notarztversorgung: Diskussion kommt früher als erwartet
Von besonderer regionaler Bedeutung war die Zukunft der nächtlichen Notarztversorgung in Xanten und Rheinberg. Durch die Berichterstattung über das Haushaltssicherungskonzept der Stadt Xanten war das Thema unerwartet früh in die öffentliche Diskussion geraten und hatte im Sankt Josef-Hospital bereits zahlreiche besorgte Nachfragen ausgelöst. Der Rettungsdienstbedarfsplan des Kreises Wesel sieht grundsätzlich vor, die beiden nächtlichen Notarztsysteme Xanten und Rheinberg an einem zentralen Standort in Alpen zusammenzuführen. Um beide Standorte dennoch zu erhalten, wurde seinerzeit eine gemeinsame Finanzierung vereinbart, an der sich die Städte Xanten und Rheinberg sowie das Sankt Josef-Hospital beteiligen. Die Vereinbarung ist zunächst bis 2029 angelegt. Spätestens 2027 soll eine erneute Evaluation der Einsatzzahlen erfolgen. Auf dieser Grundlage wird über die weitere Organisation und Finanzierung der nächtlichen Notarztversorgung nach 2029 zu entscheiden sein.
„Die Entscheidung über die künftige Notarztversorgung darf nicht allein von der finanziellen Situation einzelner Kommunen abhängen“, macht Plum deutlich. „Wir sprechen über ein großes Versorgungsgebiet mit erheblichen Entfernungen. Wenn nachts nur noch ein Notarzt zur Verfügung steht, müssen wir sehr genau wissen, was das für die Menschen in den Randbereichen bedeutet und wie bei parallelen Einsätzen eine zeitgerechte Versorgung sichergestellt werden kann.“
Beide Politiker äußerten Verständnis für das Anliegen, die beiden nächtlichen Notarztstandorte möglichst zu erhalten und begrüßten dies grundsätzlich. Zugleich verwiesen sie auf die notwendige Finanzierung und die Verantwortung der beteiligten Kommunen. Sascha van Beek unterstrich das bisherige gemeinsame Engagement: „Dass sich die Kommunen und das Krankenhaus für den Erhalt der nächtlichen Notarztversorgung einsetzen, ist ausdrücklich zu begrüßen. Eine möglichst wohnortnahe Notfallversorgung ist gerade in ländlichen Regionen von großer Bedeutung. Gleichzeitig muss eine solche Lösung dauerhaft finanzierbar sein. Hier sind insbesondere der Kreis und die beteiligten Kommunen gefordert, auf Grundlage der vorgesehenen Evaluation eine tragfähige Perspektive zu entwickeln.“
Auch Frederik Paul betonte die Bedeutung der bestehenden Versorgungsstrukturen, verwies aber auf die finanziellen Herausforderungen: „Ich kann den Wunsch, beide Notarztstandorte auch nachts vorzuhalten, gut nachvollziehen. Gleichzeitig wissen wir, wie angespannt die Haushaltslage vieler Kommunen ist. Deshalb ist es wichtig, dass die beteiligten Städte ihre Verantwortung gemeinsam wahrnehmen und mit dem Kreis Wesel eine Lösung finden, die medizinisch sinnvoll und wirtschaftlich dauerhaft tragfähig ist.“
Angesprochen wurden zudem die Notfallreform des Bundes und die geplante Einführung eines Telenotarztsystems im Kreis Wesel. Neue technische Möglichkeiten könnten die künftige Organisation der Notfallversorgung verändern.
Reformen brauchen Verlässlichkeit
Zum Abschluss bestand Einigkeit über die Bedeutung des direkten Austauschs zwischen Politik und medizinischer Praxis. Die gesundheitspolitischen Herausforderungen erforderten strukturelle Veränderungen und einen verantwortungsvollen Umgang mit den verfügbaren Mitteln. Die Beteiligten wollen den Austausch fortsetzen. Auch die Zukunft der nächtlichen Notarztversorgung wird Thema weiterer Gespräche bleiben.
Alpen · Von der Vier-Tage-Woche über Künstliche Intelligenz und Drohneneinsatz bis zu gemeinsamen Betriebsferien – Unternehmen aus Alpen tauschten sich bei einem neuen Format von MIT und Frauen-Union über Erfahrungen mit neuen Arbeitsmodellen aus.
Mehr als 30 Gäste sind der Einladung der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) und der Frauen-Union Alpen gefolgt, um bei der Veranstaltung unter dem Titel „Arbeit neu organisiert – Unternehmen berichten aus der Praxis“ miteinander ins Gespräch zu kommen. Diskutiert wurde über die Vier-Tage-Woche, Künstliche Intelligenz, Drohnen und neue Modelle der Arbeitsorganisation. Beide Verbände hatten erstmals eine Veranstaltung dieser Art gemeinsam konzipiert und umgesetzt. Sie ziehen ein positives Fazit und wollen nach eigenen Angaben den Dialog fortsetzen.
Unternehmer, Betriebsvertreter und interessierte Gäste – darunter auch Bürgermeister Ludger Staymann – haben den Veranstaltern zufolge die Gelegenheit genutzt, um Erfahrungen auszutauschen und neue Ansätze kennenzulernen. „Die Zukunft der Arbeit ist keine abstrakte Frage, die nur in politischen Debatten oder auf Kongressen diskutiert wird. Sie findet längst ganz konkret in den Betrieben vor Ort statt“, sind die Gastgeber überzeugt.
Im Mittelpunkt des Abends standen drei Unternehmen, die jeweils einen eigenen Weg ausprobiert haben, Arbeit neu zu organisieren. Verena Bongen-Schroller und Stephan Kölbl von Elektro Schmitz berichteten über die Einführung der Vier-Tage-Woche in ihrem Handwerksbetrieb. Arno Ingenlath, technischer Leiter der GeSa mbH, gab Einblicke in den Einsatz von Drohnen, KI und Kamerarobotern. Sabrina Kämmerling, Inhaberin der Hairlounge, schilderte ihre Erfahrungen mit der Einführung von gemeinsamen Betriebsferien.
„Unsere Unternehmen verdienen Wertschätzung für das, was sie jeden Tag leisten. Gleichzeitig können wir viel voneinander lernen, wenn Erfahrungen offen geteilt werden“, sagte Mirco Zick, Vorsitzender der MIT Alpen. Bei dem Abend gehe es nicht darum, fertige Lösungen zu präsentieren, erklärte er. „Vielmehr sollen die Referierenden erzählen, was sie konkret verändert haben, wie sie vorgegangen sind, was funktioniert hat, wo Schwierigkeiten lagen und welche Erkenntnisse sie daraus gewonnen haben.“
Der Beitrag von Arno Ingenlath habe beispielsweise gezeigt, „wie aus Ausprobieren und Weiterentwickeln konkrete Lösungen entstehen können“, resümierten MIT und Frauen-Union. „Anschaulich demonstrierte er, wie Drohnen bei großräumigen Schadensereignissen Aufnahmen für eine umfassende Beurteilung liefern und künftig auch KI bei der automatisierten Schadensanalyse unterstützen könnte.“ Die gemeinsam mit der Hochschule Rhein-Waal vorangetriebene Entwicklung sei noch nicht abgeschlossen.
Für Aufmerksamkeit habe auch der Bericht von Sabrina Kämmerling über die gemeinsamen Betriebsferien gesorgt. Wie sie berichtete, könnten während der Betriebsferien alle Beschäftigten gleichzeitig abschalten, ohne dass jemand im Urlaub einspringen oder wegen betrieblicher Ereignisse aus der Erholung zurückgerufen werden müsste. Gleichzeitig entstünden im laufenden Betrieb entspanntere Arbeitsphasen, „weil keine Urlaubsvertretungen organisiert werden müssen und das gesamte Team zur Verfügung steht“, sagte sie.
Moderiert wurde der Abend von Frederik Paul, CDU-Landtagskandidat und Referent in der Abteilung Strategie und Zukunft der Arbeit der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände. Er zog als Fazit: „Transformation der Arbeitswelt findet nicht nur in theoretischen Debatten statt, sondern dort, wo Unternehmen selbst neue Dinge ausprobieren.“
Ich freue mich über den Austausch mit Ihnen. Ob Fragen, Anregungen oder Anliegen – schreiben Sie mir gerne eine Nachricht oder nehmen Sie direkt Kontakt auf. Gemeinsam können wir unseren Niederrhein positiv gestalten.
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