Frederik Paul begrüßt GEMA-Entlastung für Vereine: „Eine Idee aus der Jungen Union wird Realität“

Der Niederrhein ist Vereins-Land. Ob Schützenbruderschaften, Sportvereine, Karnevalsvereine, Musikvereine oder zahlreiche weitere ehrenamtliche Initiativen – sie alle prägen das gesellschaftliche Leben in unserer Heimat. Deshalb ist die Entscheidung des Landes Nordrhein-Westfalen, künftig die GEMA-Gebühren für viele ehrenamtlich organisierte Veranstaltungen zu übernehmen, kein Randthema, sondern eine echte Entlastung für das Ehrenamt.

Als die Junge Union Nordrhein-Westfalen im vergangenen Jahr über konkrete Maßnahmen zur Stärkung des Ehrenamtes diskutierte, setzte sich die Junge Union Niederrhein für einen klaren Vorschlag ein: Das Land Nordrhein-Westfalen sollte die GEMA-Gebühren für ehrenamtlich organisierte Vereinsveranstaltungen übernehmen. Der Antrag wurde auf dem JU-NRW-Tag 2025 beschlossen.

Nun wird genau dieser Ansatz umgesetzt. Das Land Nordrhein-Westfalen übernimmt künftig die GEMA-Gebühren für viele Veranstaltungen gemeinnütziger Vereine und Organisationen. CDU-Landtagskandidat Frederik Paul begrüßt die Entscheidung ausdrücklich.

„Für mich ist das ein schönes Beispiel dafür, wie politische Arbeit funktioniert. Die Idee entstand nicht in einem Ministerium, sondern aus der politischen Nachwuchsarbeit und aus Gesprächen mit Ehrenamtlichen vor Ort. Die Junge Union hat daraus einen Antrag gemacht, die Delegierten haben ihn beschlossen und nun wird die Entlastung durch die CDU-geführte Landesregierung Realität. Das zeigt, dass man auch als junger Mensch Politik mitgestalten kann.“

Als Bezirksvorsitzender der Jungen Union Niederrhein hatte Paul den Antrag gemeinsam mit seinem Verband auf den Weg gebracht. Die Junge Union Niederrhein ist mit rund 2.300 Mitgliedern die größte politische Jugendorganisation am Niederrhein und umfasst die Kreisverbände Kleve, Neuss, Viersen und Wesel sowie Krefeld und Mönchengladbach. Hintergrund des Antrags waren die Erfahrungen zahlreicher Vereine, die für Feste, Jubiläen oder kulturelle Veranstaltungen regelmäßig mit GEMA-Gebühren belastet werden.

„Unsere Vereine leisten einen unschätzbaren Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Sie organisieren Schützenfeste, Sommerfeste, Kulturveranstaltungen und viele weitere Angebote, die Menschen zusammenbringen. Wer das Ehrenamt stärken will, muss auch dort unterstützen, wo Kosten und Bürokratie die Arbeit erschweren.“

Künftig können tausende gemeinnützige Vereine in Nordrhein-Westfalen von der neuen Regelung profitieren. Das Land stellt hierfür bis Ende 2027 insgesamt drei Millionen Euro zur Verfügung.

Für Paul ist die Entscheidung zugleich ein Beleg dafür, dass die CDU Nordrhein-Westfalen die Anliegen des Ehrenamtes ernst nimmt:

„Politik muss den Menschen das Leben leichter machen, die Verantwortung übernehmen und sich für andere engagieren. Die Übernahme der GEMA-Gebühren ist kein riesiges Förderprogramm, aber eine konkrete und spürbare Entlastung für viele Vereine. Deshalb freue ich mich, dass dieser Vorschlag jetzt umgesetzt wird.“

Die neue Regelung tritt zum 1. Juli 2026 in Kraft und soll ehrenamtlich organisierte Veranstaltungen finanziell entlasten sowie die Vereinsarbeit in Nordrhein-Westfalen stärken.

Zum Antrag der Junge Union Niederrhein “Ehrenamt fördern – GEMA-Gebühren übernehmen”

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